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12. November 2004 | Allgemeines

Werberat erweitert Regeln für Alkoholwerbung

Beschränkungen gelten über die klassische Werbung hinaus

Alkoholwirtschaft, Handel, Agenturen und Medien haben sich darauf geeinigt, das Anwendungsgebiet der seit 1976 geltenden und mehrfach aktualisierten freiwilligen Verhaltensregeln des Deutschen Werberats für alkoholhaltige Getränke auszudehnen.

Wie der Deutsche Werberat am 28. Oktober 2004 mitteilte, gelten die Bestimmungen über die klassischen Werbemittel wie Anzeigen, Spots und Plakate hinaus nunmehr für alle Markt-Kommunikationsinstrumente wie Direktmarketing, Sponsoring oder Verkaufsförderung. Damit gehe die deutsche Werbewirtschaft „einen großen Schritt auf die von der Brüsseler Kommission lancierte EU-Ratsempfehlung an die Mitgliedsländer über den Alkoholkonsum Jugendlicher“ zu, hieß es beim Werberat.

 

Das Selbstbeschränkungsabkommen umfasst acht Themenfelder: Unter anderem soll Markt-Kommunikation nicht zu missbräuchlichem Alkoholkonsum auffordern; keine trinkenden Kinder, Jugendlichen, Leistungssportler, Fahrzeugführenden oder Personen des Heilgewerbes zeigen; Aussagen zur Beseitigung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten unterlassen; hohen Alkoholgehalt nicht besonders herausstellen sowie keine Wirkung nahe legen, die auf die Beseitigung oder Überwindung psychosozialer Konflikte oder der physischen Leistungsfähigkeit abstellen. Ein weiterer Punkt, mit dem der Werberat der EU-Ratsempfehlung entgegenkommt, ist in der Bundesrepublik ohnehin Praxis: Kommerzielle Kommunikation soll nicht in Medien erscheinen, deren redaktioneller Teil sich mehrheitlich an Kinder oder Jugendliche richtet. Das Regelwerk wurde von den Trägern des Werberats einhellig verabschiedet und gilt ab 1. Januar 2005. Bei Verstößen können sich Institutionen oder Bürger an den Werberat in Berlin wenden.

 

Internet: www.werberat.de

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