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12. Juni 2017 | Namen und Nachrichten

Werberat: Drei Unternehmen wegen sexistischer Webung gerügt

werberat.jpgDer Deutsche Werberat hat drei Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen mit ihrer Werbung herabwürdigen und sich damit abseits der Werbewirtschaft und ihrer Branchenkodizes bewegen.

Die Metzgerei Jürgen Reck aus dem fränkischen Möhrendorf erhält die Rüge für einen Kinowerbespot, teilte der Werberat mit. Die zeitgleiche Einblendung einer mit Unterwäsche oder einem Bikini bekleideten Frau neben verschiedenen Fleischwaren und der Kommentierung „Fleischeslust - Zarte Versuchungen“ wertete der Werberat als sexistisch.

Die Zeitungsanzeige der MKR Rothenbücher Gesellschaft aus Köln verstoße ebenfalls gegen den Diskriminierungskodex des Werberats. Die Anzeige mit dem Werbetext „Wir nehmen auch alte Glocken“ zeigt den nackten Oberkörper einer Frau, die sich Metallglocken vor die Brüste hält.

Als frauenherabwürdigend gerügt wurde darüber hinaus die Fahrzeugwerbung des Bodenlegers Gunter Vollrath aus der Gemeinde Südharz in Sachsen-Anhalt. Der Handwerker bewirbt seine Bodenlegearbeiten auf dem unternehmenseigenen Transporter mit einer Frau, die lediglich mit einem Stringtanga und einem weit ausgeschnittenen Oberteil bekleidet ist und in erotischer Pose auf einem Teppich liegt. Die zuständige Handwerkskammer Halle hat den Unternehmer aufgefordert, der Entscheidung des Deutschen Werberates zu folgen und das Motiv abzuändern oder vom Firmenfahrzeug zu entfernen. Die Handwerkskammer distanziere sich ausdrücklich von dem Motiv, teilte der Werberat mit.

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