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27. April 2001 | Allgemeines

Werbemarkt bleibt unter Rekordwert des Vorjahres

A.C. Nielsen: Anzeigenkunden halten sich zurück

Das Werbevolumen in den Printmedien, im Hörfunk und im Fernsehen ist im ersten Quartal 2001 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent auf 8,1 Milliarden Mark zurückgegangen.

Angesichts besonderer Einflüsse im vergangenen Jahr (Börsengänge, die Euphorie der Start-up-Unternehmen, Fusionen in der Telekommunikationsbranche) könne man jedoch durchaus von einem guten "Start in das Werbejahr 2001 sprechen", teilte die A.C. Nielsen Werbeforschung am 23. April 2001 in Hamburg mit.

Insgesamt setzten die gedruckten Medien - inklusive der Fachzeitschriften - 3,9 Milliarden Mark um. Das sind 5,5 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Einen deutlichen Rückgang mit 8,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Mark mussten die Zeitungen verbuchen. Allerdings berücksichtigen die A.C. Nielsen Werbeforschung S+P nicht die Kleinanzeigen sowie die lokalen Anzeigen, die den Löwenanteil des Werbegeschäfts bei den Tageszeitungen ausmachen. Ebenfalls zurückgefallen sind die Zeitschriften, die im ersten Quartal 2001 1,8 Milliarden Mark an Werbung einnahmen (-1,6 Prozent). Ein Plus konnten hingegen die Radio- und Plakatformate erreichen: Im ersten Quartal 2001 wurden 465 Millionen Mark in Hörfunkwerbung investiert (+0,4 Prozent). Mit Plakaten wurden 185 Millionen Mark Werbeumsatz erwirtschaftet (+10,2 Prozent).

Die am eifrigsten werbende Branche sind wieder die Medien selbst: Sie haben 903 Millionen Mark in Werbung investiert (+12,1 Prozent). An zweier Stelle steht die Automarkt mit 837 Millionen Mark (+0,6 Prozent). Auf Platz drei und vier finden sich der Handel (515 Millionen Mark, + 11 Prozent) und die Telekommunikationsbranche (439 Millionen Mark, -41,4 Prozent).

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