Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

11. September 2006 | Recht

Werbelinks als „Anzeige“ kennzeichnen

Als Anzeige kennzeichnen müssen Website-Betreiber externe Links auf ihrer Homepage, die zu Werbe-Sites führen. Das hat jetzt der Fünfte Zivilsenat des Kammergerichts Berlin in einem aktuellen Urteil (AZ: 5U 127/05) entschieden. Ohne Kennzeichnung verstießen diese Hyperlinks gegen das Trennungsgebot von Inhalt und Wer­bung und seien auch nicht mit dem Trennungs­verbot des Paragraphen 13 Absatz 2 Medien­dienste-Staatsvertrag (MDStV) zu vereinbaren. Werbung müsse danach "als solche klar erkenn­bar und vom übrigen Inhalt der Angebote eindeu­tig getrennt sein". Zwar müsse nicht das Wort "Anzeige" verwendet werden, aber der Werbe­charakter müsse derartig eindeutig sein, dass für den "Nutzer erkennbar ist, dass auf eine Werbe­seite verwiesen wird."

In dem konkreten Fall hatte ein Journalist ge­gen die „Bild“-Zeitung geklagt. Der Journalist be­treibt selbst eine Website, auf der er redaktionell über Finanzprodukte informiert. Er hatte das Wettbewerbsverbot verletzt gesehen, da die „Bild“-Zeitung über das gleiche Finanz-Produkt berichtet hatte. Allerdings über einen Link zu ei­ner Anzei­gen-Website, der nicht als Werbung kenntlich gemacht war.

Quelle: ibusiness.de; VBZV-Rundschreiben

zurück