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18. April 2002 | Allgemeines

Werbeflaute hält an / keine Trendwende in Sicht

AC Nielsen: Starke Einbrüche bei allen Medien

Am deutschen Werbemarkt hielt die Werbeflaute auch im ersten Quartal 2002 weiter an. Der Bruttowerbeaufwand in den klassischen Medien Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen, Radio und Plakate lag bei 3,9 Milliarden Euro. Das sind 5,2 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie die AC Nielsen Werbeforschung S+P GmbH am 11. April 2002 in Hamburg mitteilte.

Den höchsten Rückgang mussten die Fernsehsender verbuchen, deren Werbeeinnahmen um 6,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro sanken. Bei den Zeitungen gingen die von Nielsen erfassten Werbeumsätze um 5,8 Prozent zurück. Tatsächlich liegt der Umsatzeinbruch durchschnittlich im zweistelligen Bereich; bei AC Nielsen werden die lokalen Geschäftsanzeigen sowie ein Großteil der rubrizierten Anzeigen nicht erhoben. Die Publikumszeitschriften hatten ein Minus von 4,6 Prozent zu verkraften, 2,3 Prozent weniger waren bei es bei den Fachzeitschriften. Die Werbeumsätze im Hörfunk gingen um 1,9 Prozent zurück. Zuwächse konnte dagegen die Plakatwerbung (+9,8 Prozent) verzeichnen. Diese gehen jedoch zum Teil auf neue Erhebungsmethoden zurück und sind laut AC Nielsen nur eingeschränkt mit dem entsprechenden Vorjahresquartal vergleichbar.

 

Im Ranking der am stärksten Werbung treibenden Branchen sind die Medien erstmals seit 2000 wieder hinter den Automarkt zurückgefallen. Der Handel und die Pharmaindustrie belegen die Plätze drei und vier.

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