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05. Oktober 2001 | Allgemeines

Werbebranche zuversichtlich

ZAW: Mit privaten Käufen Konjunktur stützen

Die Werbewirtschaft erwartet in Deutschland einen Rückgang der Werbeinvestitionen im laufenden Jahr 2001 vor dem Hintergrund der angespannten weltpolitischen Lage, bleibt aber mit Blick auf 2002 zuversichtlich.

In seiner am 26. September 2001 veröffentlichten Herbstanalyse weist der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) auf den „gegenwärtig instabilen Zustand der US-Wirtschaft mit erheblich verunsicherten Verbrauchern“ hin. Der Terror-Angriff auf Amerika habe Branchen wie Versicherungen, Luftfahrt, Konsumgüter und den Einzelhandel zu Sparkursen gezwungen, die sich auch auf die Werbebranche auswirkten. Ersten Berechnungen zufolge werde in den USA mit einem Umsatzverlust bei den Werbeausgaben von gegenwärtig 370 Millionen Dollar gerechnet. Der europäischen und vor allem der ohnehin wachstumsschwachen Wirtschaft in Deutschland drohe eine erhebliche Belastung des Konsumklimas, wenn nicht Politik und Wirtschaft dagegen ankämpften, erklärte der ZAW.

 

Angesichts der unberechenbaren Steuerpolitik sei die seit acht Jahren in der Bundesrepublik andauernde Kaufzurückhaltung der Verbraucher verständlich, urteilte der Zentralverband weiter. Auch jetzt greife die Regierung Schröder mit den geplanten Erhöhungen der Tabaksteuer sowie der Versicherungssteuer den Konsumenten in Löhne und Gehälter. Gegenwärtig rechneten Experten mit einem Kaufkraftverlust von mehr als fünf Milliarden Euro im Jahr 2002.

 

Laut Analyse des Verbands muss sich die Werbebranche auf einen Rückgang ihrer Werbeeinnahmen im Vergleich zum Jahr 2000 um „minus 1 plus x“ einrichten. Selbst bei einem Absinken der Investitionen in Werbung um vier Prozent (auf 31,88 Milliarden Euro) lägen sie aber – wegen des Werbebooms im Jahr 2000 – immer noch leicht über dem Jahresergebnis von 1999 (31,44 Milliarden Euro). Die Medien, die zu rund 70 Prozent von den Werbeinvestitionen profitieren, müssten laut ZAW mit einem Umsatzrückgang aus dem Werbegeschäft von bis zu fünf Prozent (auf 22,13 Milliarden Euro) rechnen. Auch dieser Betrag liege noch über dem Jahresergebnis von 1999 (21,8 Milliarden Euro). Für das Jahr 2002 geht der ZAW – unter der Voraussetzung, dass die politische Lage ruhig bleibt und sich die wirtschaftliche Situation wieder stabilisiert – von „einem Umsatzplus der Werbeausgaben von 1 Prozent plus x aus“.

Kontakt:
ZAW,
Volker Nickel,
Telefon 0228/82092-119,
Fax 0228/357683,
E-Mail: zaw(at)zaw.de

 

Internet: http://www.zaw.de

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