Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

07. März 2003 | Allgemeines

Werbebranche legt nach Umsatzeinbruch wieder leicht zu

Mediaagenturen erwarten trotzdem neue Rückgänge

Nach dem drastischen Umsatzeinbruch in der Werbebranche rechnet der Zentralverband der Werbewirtschaft (ZAW) für das laufende Jahr mit einem leichten Zuwachs. „Der Werbemarkt springt 2003 wieder an“, sagte ZAW-Geschäftsführer Volker Nickel in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur am 24. Februar 2003.

Gerade in einer schwachen Konjunktur sei Werbung mehr denn je gefordert. Obwohl mehrere Konzerne ihre Etats 2002 aufgestockt hätten, sei das gesamte Investitionsniveau spürbar abgesackt. An das Rekordvolumen des Jahres 2000 werde die Branche lange Zeit nicht anknüpfen können, sagte Nickel weiter. Damals wurden 33,21 Milliarden Euro investiert – mehr als je zuvor. 2002 waren es dagegen nur rund 30 Milliarden Euro. „Es gab punktuell radikale Kürzungen in den Werbeetats“, erklärte Nickel. Besonders Banken, der Versandhandel und die Telekommunikationsbranche hätten einen rigiden Sparkurs verfolgt und ihre Budgets um jeweils rund ein Viertel gekürzt. Aus Sicht des ZAW-Geschäftsführers ist dies der falsche Kurs: „Wir warnen davor, die Marktkommunikation abzubauen. Denn erst in der Krise zeigt sich, was Werbung leisten kann.“

 

Die überwiegende Zahl der Mediaagenturen erwartet dagegen für das laufende Jahr sinkende Werbeaufwendungen. Wie der Branchenverband OMG (Organisation der Mediaagenturen im Gesamtverband Kommunikationsagenturen) mitteilt, rechnen die Mitgliedsagenturen mit einem Rückgang der Werbeaufwendungen gegenüber 2002 von zwei Prozent. Zuwächse erwarten sie im laufenden Jahr lediglich bei der Online-Werbung, dagegen werden die Printmedien nach Einschätzung der Agenturen weiter Werbevolumen einbüßen. Der OMG verwies in diesem Zusammenhang wie auch der ZAW auf die Finanzdienstleister, die Telekommunikationsbranche sowie die Versicherungswirtschaft, die im vergangenen Jahr ihre Werbeausgaben jeweils um mehr als 20 Prozent reduziert hätten.

 

Internet: www.interverband.com/u-img/184/zawhome.html

zurück