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24. Oktober 2007 | Allgemeines

Werbebranche erwartet 4,2 Prozent Umsatzwachstum

GWA Herbstmonitor: Klassische Werbung ist Gewinnbringer Nummer 1

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) erwartet für das Geschäftsjahr 2007 ein Branchenwachstum von 4,2 Prozent bezogen auf den Umsatz. Für 2008 geht der GWA von knapp vier Prozent Umsatzwachstum aus – und damit jeweils etwa doppelt so viel wie das prognostizierte Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das sagte der Präsident der Organisation, Holger Jung, anlässlich der Präsentation des „GWA Herbstmonitors“ am 11. Oktober 2007 in Berlin.

Jung v VInsgesamt bestätigten sich die – positiven – Prognosen des letzten Jahres, so Jung. Aller­dings scheinen sich die Entwicklungen leicht ab­zukühlen. Dies zeige sich auch bei der Rendite­entwicklung: 2006 waren noch 77 Prozent der Agenturchefs mit ihrer Rendite-Entwicklung sehr zufrieden oder eher zufrieden. Für 2007 geben dies nur 44 Prozent an. Dagegen ist die Unzufrie­denheit mit den Renditen um sieben Prozent hö­her als im Vorjahr. Die klassische Werbung ist der Gewinnbringer Nummer 1 der Agenturen. Auf Platz Zwei folgen die Neuen Medien. Dagegen werden Eventmarketing, Design Packaging und Sponsoring als schwächste Gewinnbringer auf den Plätzen acht bis zehn genannt. Am stärksten investiert haben die Agenturen in die Bereiche Neue Medien/ Multimedia und Customer Relati­onship Management. Die Ergebnisse des „GWA-Herbstmonitors“ beruhen auf einer Umfrage unter 490 Werbungtreibenden.

Jung beklagte, dass die Anerkennung für die Qualität der Agenturleistungen in der Branche deutlich höher sei als bei den Kunden. So hätten im Herbst 2006 der Aussage „deutsche Werbung hat im internationalen Vergleich an Profil gewon­nen“ zwar 74 Prozent der Agenturchefs zuges­timmt, bei den Unternehmen sei das Bild mit 31 Prozent allerdings eher mager gewesen. Auch stünden die Kreativen, so der GWA-Präsident, unter einem immer noch zunehmenden Zeitdruck. Habe eine Agentur früher sechs bis acht Wochen Zeit für eine Präsentation gehabt, so seien es heute drei Wochen oder weniger. „Das ist grenz­wertig, um sich in die Materie eines Unterneh­mens einzuarbeiten.“

In einer vom GWA beauftragten repräsentati­ven Bevölkerungsumfrage ging es um die The­men Innovation und Kreativität in Deutschland. Danach sieht die Bevölkerung mit Abstand zwei Gruppen als Initiatoren kreativer Entwicklung: nämlich Wissenschaftler (57 Prozent) und die Jugend (52 Prozent). Dahinter rangieren Künstler und Kulturschaffende, Medien und Entscheider in Unternehmen. Werbung und Politik liegen hinge­gen auf den hinteren Rangplätzen (24 Prozent beziehungsweise 23 Prozent). Mehrfachnennun­gen waren möglich. Dagegen sehen 68 Prozent der Befragten in der Politik einen Bereich in Deutschland, in dem es an neuen Ideen und In­novationen mangelt, 60 Prozent vermuten dies in der öffentlichen Verwaltung.

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