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23. Oktober 2009 | Allgemeines

Werbebranche blickt optimistisch in die Zukunft

GWA erwartet drei Prozent Wachstum im Jahr 2010

Nachdem die Werbebranche in 2009 durch die tiefste Krise seit 60 Jahren gegangen ist, prognostiziert der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) für das kommende Jahr ein Umsatzwachstum von drei Prozent.

„Für dieses Kalenderjahr müssen wir aber mit einem Umsatzrückgang von 7,8 Prozent rech­nen“, erklärte Peter John Mahrenholz, GWA- Präsident, bei der Vorstellung des Herbstmoni­tors am 9. Oktober 2009 in Berlin. Auch die Zah­len für Personalbedarf, Kostendruck und Rendite-Entwicklungen zeigten, dass 2009 ein schwieri­ges Jahr sei. 57 Prozent der von GWA befragten Agenturen gaben an, dass sie Mitarbeiter ent­lassen mussten (2008: 25 Prozent). Bei nicht einmal jeder fünften Agentur wurden hingegen zusätzliche Fachleute eingestellt (2008: 53 Pro­zent).

Trotz der negativen Zahlen blickt der Verband der Kommunikationsagenturen optimistisch in die Zukunft. „Das Konsumklima in Deutschland ist weiterhin stabil und es kann mit einem leichten Wirtschaftswachstum gerechnet werden, davon werden auch die Agenturen profitieren“, meinte Mahrenholz. Eine Einschätzung, die auch die Mitgliedsagenturen des GWA bestätigen. Fast die Hälfte erwartet in den kommenden zwölf Monaten eine Umsatzsteigerung, 23 Prozent gehen von gleichbleibenden Umsätzen aus. Nur 18 Prozent rechnen damit, dass 2010 noch schlechter als das aktuelle Geschäftsjahr laufen wird.

Mit der wirtschaftlichen Entwicklung der zu­rückliegenden Jahre haben sich auch die Aufga­benschwerpunkte der Agenturen verschoben. „Die Auftraggeber verlangen verstärkt nach Kam­pagnen, bei denen direkt in Dialog mit den Kunden getreten wird“, erläuterte Mahrenholz weiter. So hat digitale Kommunikation bei 84 Prozent der Agenturen an Bedeutung gewonnen, Verkaufsförderung bei 54 und Customer Relationship Management Maßnahmen (CRM) bei 44 Pro­zent. Klassische Werbung, Eventmarketing und Sponsoring hätten im laufenden Jahr hingegen am meisten an Bedeutung verloren, erläuterte Mahrenholz abschließend.

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