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31. Juli 1997 | Allgemeines

Werbeausgaben steigen - Alkoholkonsum sinkt

ZAW: Eingriffe in die Werbung sind gesundheitspolitisch ungeeignet

Als "gesundheitspolitisch ungeeignet und sachlich unverhältnismäßig" haben die Branchen der Alkoholwirtschaft gemeinsam mit dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am 29. Juli 1997 vor der Bundespresse-Konferenz die in den vergangenen Wochen von verschiedenen Politikern geforderten Werbeverbote bewertet.

In einem gemeinsamen "Standpunkt zum Markenwettbewerb der Anbieter alkoholhaltiger Getränke" heißt es wörtlich: "Angesichts der Faktenlage über den Alkoholkonsum in Deutschland und die Werbung besteht kein Anlaß, die auch für die Wirtschaft geltenden Grundrechte auf freie Meinungsäußerung und freie Berufsausübung weitgehend einzuschränken." Der ZAW bezeichnete die "Beweise für die Sozialverträglichkeit von Werbung" als eindeutig. So sei in den vergangenen zehn Jahren zwischen 1987 und 1996 der Pro-Kopf-Konsum alkoholhaltiger Getränke von 176,4 Litern auf 160,8 Liter gesunken. Wachsend sei auch die Anzahl derjenigen Einwohner in Deutschland, die auf Alkohol gänzlich verzichteten. Eindeutig rückläufig sei ebenso seit zwei Jahrzehnten der Alkoholkonsum Jugendlicher. Dagegen seien die Werbeausgaben in dem wettbewerbsintensiven Markt der Anbieter alkoholhaltiger Getränke in den vergangenen zehn Jahren von 0,5 Milliarden Mark auf 1,2 Milliarden Mark gewachsen - also von einem Indexwert 100 auf 243. Der Alkoholkonsum sank in dieser Dekade dagegen von Indexwert 100 auf 91.

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