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28. März 2000 | Ausland

Weltweit 34 Journalisten 1999 ermordet

Im vergangenen Jahr sind 34 Journalisten während der Ausübung ihres Berufes ermordet worden, zehn mehr als 1998. Festgenommen und ins Gefängnis gebracht wurden 87 Männer und Frauen. Dies geht aus einer jährlichen Studie hervor, die das Komitee zum Schutz der Journalisten in Washington am 22. März 2000 vorstellte. Danach sind einige Journalisten ums Leben gekommen, als sie ins Kreuzfeuer lokaler und regionaler Konflikte gerieten. Die meisten jedoch seien von Splittergruppen gezielt ermordet worden, heißt es in dem Bericht. Allein in Sierra Leone wurden zehn Journalisten, die über Greueltaten gegen die Bevölkerung berichtet hatten, Opfer von Rebellen. Sechs Journalisten verloren ihr Leben im ehemaligen Jugoslawien, darunter zwei deutsche "Stern"-Reporter. Fünf wurden in Kolumbien ermordet. Dem Bericht zufolge ist die Zahl der Inhaftierungen dagegen zurückgegangen: Saßen Ende 1999 87 Journalisten aufgrund ihres Berufes im Gefängnis, so waren es 1998 noch 118 gewesen. Wie das Komitee weiter mitteilt, wird mit Folter und Entführung vor allem in Simbabwe und Tschetschenien gegen unliebsame Journalisten vorgegangen. Zu den Unterdrückungsmaßnahmen zählten ferner die Schließung von Zeitungen und Rundfunkanstalten durch Präsidenten und Diktatoren.

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