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22. November 2002 | Ausland

Weltweit 110 Journalisten hinter Gittern

Weltweit sitzen derzeit 110 Journalisten in Haft. Sie seien eingesperrt worden, weil sei ihren Beruf ausübten und das Recht auf freie Berichterstattung wahrgenommen hätten, teilte die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ (RoG) zum Internationalen Tag „Writers in Prison“ am 14. November 2002 in Berlin mit. Allein in Nepal seien 19 Journalisten inhaftiert, in Birma seien es 15, in China elf und im Iran zehn. Viele Journalisten würden ohne ordentliche Prozess über Jahre hinweg gefangen gehalten, kritisierte RoG. Bereits eine kleine Abweichung von der offiziellen Lesart könne Presseleute in vielen Ländern die Freiheit kosten. Doch nicht nur Diktaturen würden missliebige Journalisten kriminalisieren. Auch in Ländern wie der Türkei, Tunesien oder Russland würden immer wieder Reporter inhaftiert, wenn sie für den Staat unbequeme Themen aufgriffen und über Missstände berichteten. „Weltweit sitzen Journalisten hinter Gittern oder gehen das Risiko einer Inhaftierung ein, damit die Öffentlichkeit die Chance hat, überhaupt etwas aus diesen Ländern zu erfahren. Sie zahlen einen hohen Preis für das Recht auf Informationsfreiheit. Sie brauchen internationale Unterstützung“, erklärte dazu RoG. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/6158585, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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