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25. August 1998 | Ausland

Weltverband protestiert gegen indonesisches Pressegesetz

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat den Präsidenten Indonesiens, B. P. Habibie, aufgefordert, sich von dem Regierungsvorschlag zu distanzieren, wonach Journalisten künftig nur noch mit einer Lizenz arbeiten dürfen. Der WAN betonte, daß dies den Menschenrechten widerspreche und den wirtschaftlichen Aufschwung behindern werde. In einem Brief an den indonesischen Präsidenten machte der WAN seine Besorgnis deutlich: "Wir möchten Sie daran erinnern, daß jedes Lizenzierungs-System mißbraucht werden kann und fast unausweichlich zu Zensur oder Selbstzensur führen wird", schrieb darin Weltverbands-Präsident Bengt Braun. Maßnahmen, die den freien Informationsfluß unterbrechen, widersprächen nicht nur den Menschenrechten, sondern gingen auch Hand in Hand mit Korruption und seien, so der WAN, wohl ein fördernder Faktor in der wirtschaftlichen Krise Asiens gewesen.

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