Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

26. November 2004 | Ausland

Weltpresse verurteilt Verhaftung in Bulgarien

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Weltforum der Chefredakteure (WEF) in Paris haben die bulgarische Regierung aufgefordert, unverzüglich den rumänischen Fernsehreporter George Buhnici freizulassen. Der Journalist war inhaftiert worden, als er Schmuggelpraktiken unter Zöllnern an der Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien untersuchte. „Wir befürchten, dass George Buhnici nur deshalb inhaftiert wurde, weil er seine Arbeit als investigativer Journalist ausübte“, heißt es in dem Schreiben von WAN und WEF an den bulgarischen Premierminister Simeon Saxe-Coburg Gotha. Die Organisationen der Weltpresse machten ferner deutlich, dass die Inhaftierung als eine „Botschaft“ an all jene Journalisten verstanden werden könnte, die „strittige und unkomfortable“ Themen untersuchten. Laut WAN und WEF wurde George Buhnici aufgrund seines Einsatzes einer versteckten Kamera verhaftet. Dies gelte nach bulgarischem Recht als „Spionage“ und könne mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon: ++33/1/474285/00; E-Mail: lkilman@wan.asso.fr.

 

Internet: www.wan-press.org

zurück