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13. Juli 2006 | Allgemeines

Weitgehende Annäherung erreicht

Tarifverhandlungen für Zeitungsredakteure auf 17. August vertagt

In der vierten Verhandlungsrunde für einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen haben die Tarifparteien BDZV einerseits und deutscher Journalisten-Verband ver.di andererseits am 11. Juli 2006 in Frankfurt am Main eine weitgehende Annäherung erreicht.

Die Parteien verständigten sich über eine neue Struktur des Gehaltstarifvertrags (GTV), nach der die bisherige Berufsjahrestaffel verschlankt wird. Ebenfalls waren sie sich einig, dass für die Zeit vom 1. August 2005 bis 31. Juli 2006 eine Ein­malzahlung in Höhe von 350 Euro geleistet wird. Für die beiden kommenden Jahre hat der BDZV eine lineare Gehaltsanhebung von einem Prozent ab 1. August 2006 und weiteren 1,5 Prozent ab 1. August 2007 bis zum 31. Juli 2008 vorgeschla­gen. Die Laufzeit des GTV soll danach drei Jahre betragen. Unter diesen Vorraussetzungen sei der BDZV auch bereit, den Manteltarifvertrag bis zum 31. Dezember 2008 zu verlängern und bis dahin den Tarifvertrag über die Altersversorgung der Redakteure nicht zur Disposition zu stellen.

Der BDZV war abschlussbereit; insbesondere ver.di meldete bezüglich der linearen Gehaltsan­hebung ab 1. August 2007 jedoch internen Bera­tungsbedarf an, so dass die Verhandlungen auf den 17. August vertagt wurden. Sie werden dann in Hamburg fortgesetzt. (Lesen sie dazu auch „BDZV Intern“ Nr. 17 vom 6. Juli 2006.)

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