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14. Januar 2011 | Branchennachrichten

Web-App versus Native Apps

Apps ermöglichen über Smartphones oder Tablet-PCs den schnellen Zugang zu Informationen im Internet und locken mit nützlichen Zusatzfunktionen. Je nach Programmiertechnik wird zwischen Web-Apps und sogenannten Native Apps unterschieden. Native Apps werden mit Programmen wie Objective-C oder Cocoa erstellt, die dem Entwickler viele Möglichkeiten bei der Gestaltung, dem Design sowie der Anbindung an Datenbanken bieten, jedoch aufwendig für iPhone, Android, Blackberry, Windows Mobile und andere Gerätestandards einzeln produziert werden müssen. Native Apps bieten eine reichhaltigere User Experience, denn sie sind nicht durch technische Standards wie HTML oder CSS limitiert. Auch die Monetarisierung ist einfacher. Weniger Gestaltungsmöglichkeiten bieten Web-Apps, die in Web-Techniken HTML5 und CSS3 programmiert werden. Dafür laufen Web-Apps auf allen Plattformen und sind einfacher zu erstellen und zu aktualisieren. Eine Web-App kann nach Fertigstellung direkt auf einen Server hochgeladen werden. Sie ist dann online abrufbar. Entwickelt man dagegen eine Native App muss diese zuvor geprüft und freigegeben werden. Ob das gelingt und wie lange das dauert, ist nicht planbar. Als Richtwert gelten acht bis zehn Tage. Web-Apps eignen sich eher für einfache Dienste wie Newsfeeds, Native Apps dagegen für komplexere Anwendungen wie Communitys oder Spiele. Durch technische Neuerungen wie zum Beispiel HTML5/CSS3 können Web-Apps den Nativen Apps täuschend ähnlich sehen, jedoch wie eine Website vollständig im Web basieren. HTML5 unterstützt Drag&Drop-Funktionen, Gesten- und Touchscreen-Steuerung sowie die direkte Video-Integration, wie sie auf modernen Smartphones und aktuellen Tablet-PCs längst Standard sind. Hemmschuh ist, dass bisher nur die aktuellen Browserversionen HTML5 unterstützen. Derzeit werden auch Hybrid-Apps entwickelt, die gerätespezifische Funktionen mit Inhalten mobiler Websites vereinen.

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