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03. November 2005 | Namen und Nachrichten

WDR-Intendant: Journalistenmorde wie Kriegsverbrechen ächten

Die Tötung von Journalisten sollte nach Ansicht von WDR-Intendant Fritz Pleitgen international wie Kriegsverbrecher geächtet werden. Reporter würden quasi als Kriegspartei betrachtet und deshalb immer häufiger „ausgeschaltet“, sagte Pleitgen dem WDR zufolge bei der dritten inter­nationalen Sicherheitskonferenz am 27. Oktober 2005 in Düsseldorf. Es sei unumgänglich, dass Journalisten über Kriege berichteten. Geschehen von so elementarer Bedeutung dürften vor der Weltöffentlichkeit nicht verborgen bleiben. Über dies kritisierte Pleitgen eine vor Regierungen eingeschränkte oder unterdrückte Information als „kontraproduktiv“. Dies sorge für Unsicherheit, unterminiere und zerstöre das Vertrauen der Be­völkerung in das eigene System. Medien sollten nach Ansicht des WDR-Intendanten mit ihrer Berichterstattung über Krisensituationen die öf­fentliche Debatte beeinflussen: „Davon können wir uns gar nicht freimachen, selbst wenn wir es wollten“, jedoch sprach er sich gegen eine Be­richterstattung aus, die auf schockierende Bilder und Geschichten setzt.

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