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19. März 2008 | Allgemeines

WAZ Mediengruppe und WDR vereinbaren Zusammenarbeit im Internet

NRW-Zeitungsverleger fordern weitere medienpolitische Initiativen der Landesregierung

Die WAZ Mediengruppe (Essen) und der Westdeutsche Rundfunk (WDR) haben sich auf eine Zusammenarbeit im Online-Bereich geeinigt. Der öffentlich-rechtliche Sender wird dem Nachrichtenportal DerWesten.de über eine Lizenz regionale Radio- und Fernsehbei¬träge zur Verfügung stellen. Dies ist die erste Online-Kooperation eines Verlagshauses und einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt in Deutschland. Der Zeitungsverlegerverband Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) sieht im ge¬meinsamen Vorgehen von WAZ Medien¬gruppe und WDR ein interessantes Modell der Zusammenarbeit von Qualitätsmedien.

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hatte am 11. März 2008 zu einer Pressekonferenz in die Düs­seldorfer Staatskanzlei eingeladen, auf der WDR-Intendantin Monika Piel und WAZ-Geschäftsfüh­rer Bodo Hombach die Zusammenarbeit präsen­tierten. Clemens Bauer, in seiner Funktion als Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbandes NRW, und Jürgen Rüttgers haben die Initiative kommentiert und bewertet. Jürgen Rüttgers hatte während des vergangenen Medienforums NRW in Köln gegenüber der WAZ Mediengruppe und dem WDR angeregt, am Runden Tisch die aus­einanderlaufenden Interessen im Online-Bereich zu diskutieren.

„Die NRW-Zeitungsverlage begrüßen Koope­rationen wie die von WAZ Mediengruppe und WDR und fordern die Landesregierung ausdrück­lich zu weiteren medienpolitischen Initiativen auf. Die Zusammenarbeit zwischen öffentlich-recht­lichen Sendern und Verlagen bei Bewegtbild-An­geboten im Internet kann die Attraktivität unserer Online-Portale weiter steigern. Wichtig ist, dass eine solche Zusammenarbeit mit ARD und ZDF grundsätzlich allen Zeitungsverlagen offen steht“, betonte ZVNRW-Verbandsvorsitzender Clemens Bauer. „Zeitungsverlage müssen sich zu Medien­häusern weiterentwickeln und nachfragegerechte Angebote auf allen Vertriebswegen verbreiten können. Sie dürfen nicht durch juristische Defini­tionen einer vergangenen Medienwelt einge­mauert werden. Zum Medienangebot der Verlage sollen künftig auch das lokale Fernsehen, der digitale Hörfunk und Bewegtbilder im Internet gehören. Eine Öffnung der nach § 33 des Lan­desmediengesetzes NRW geltenden Beteili­gungsgrenzen von Zeitungsverlagen im Rundfunk ist deshalb für unsere Verlage ein wichtiges An­liegen. Dafür erwarten wir Unterstützung durch die Medienpolitik unseres Landes“, so Clemens Bauer.

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