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25. Februar 2009 | Namen und Nachrichten

WAZ Mediengruppe mit Umbaukonzept für NRW-Titel

Die WAZ Mediengruppe (Essen) hat ihre Pläne zur Umstrukturierung der nordrhein-westfälischen Tageszeitungen „Westdeutsche Allgemeine Zei­tung“ (WAZ), „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ (NRZ), „Westfälische Rundschau“ (WR) und „Westfalenpost“ (WP) abgeschlossen. Über­nommen wurden, wie das Unternehmen mitteilt, von der Gruppengeschäftsführung auch Vor­schläge der Betriebsräte. Am Content-Desk, der den Titelredaktionen von „WAZ“, „NRZ“ und „WR“ Inhalte liefert, arbeiten künftig 83 Redakteure. Die Hagener „WP“, die nicht an den Content-Desk angebunden ist, „wird ihr Konzept einer Heimat­zeitung umsetzen“. Im Zuge der Umstrukturierun­gen würden, teilt die WAZ Mediengruppe weiter mit, bei den vier NRW-Titeln rund 300 Redak­teursstellen in den Mantel- und Lokalredaktionen abgebaut. Bislang seien rund 200 Mitarbeitern Angebote gemacht worden, in Altersteilzeit zu gehen oder einen Aufhebungsvertrag zu schlie­ßen. Die Geschäftsführung der WAZ-Gruppe will „den Personalabbau so sozialverträglich wie möglich umsetzen und hofft, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu können“. Jetzt würden die Weichen dafür gestellt, gestärkt aus der Krise hervorzugehen, sagte Bodo Hombach, Ge­schäftsführer der WAZ Mediengruppe. „Jeder Titel soll seinen Weg aus den roten Zahlen fin­den.“ Im Bereich der Lokalredaktionen wird in Zukunft eine Vollredaktion pro Stadt beziehungs­weise Standort tätig sein. Eingeführt werden acht regionale Produktionsdesks. Ferner wird ein sie­benköpfiges Reporterteam, das ausschließlich Rechercheaufgaben übernehmen soll, Teil des Content-Desk. Darüber hinaus soll in allen Re­daktionen künftig das Prinzip „online first“ gelten. Dazu verstärken 20 Redakteure, die dem Online­portal DerWesten.de zugeordnet werden, den Content- und die Regio-Desks. Mit der Umset­zung des Mantel- und Lokalkonzepts soll im Mai 2009 begonnen werden.

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