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17. November 2006 | Digitales

Was will der User?

Websites sollten immer wieder auf ihre Kundenfreundlichkeit geprüft werden. Denn an erster Stelle stehen der Kun­dennutzen sowie Komfort und Navigationsge­schwindigkeit und nicht das ausgefallene Design. Der Einbezug von Usern bei der Website-Ent­wicklung kostet zwar Geld. Diese Investition wird jedoch nachweislich mehrfach wieder eingespart. Die Internationale Organisation für Standardisie­rung (ISO 9241) definiert Usability folgenderma­ßen: Die Usability eines Produktes ist das Aus­maß, in dem es von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem bestimmten Kontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen. Meist spricht man im Deutschen auch von Bedienungsfreundlichkeit oder Benutzungsfreundlichkeit. In der Software­entwicklung wird oft der Begriff „Software-Ergo­nomie“ verwendet. Im Folgenden werden ein paar Regeln erklärt, worauf es bei einer ansprechen­den Usability ankommt.

 

User Centered Design

Stellen Sie Ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt der Anforderungen an das Redesign. Machen Sie schon in einer frühen Phase des Redesigns Tests mit einer ausgewählten Gruppe von Usern Ihres Angebots. Anhand von Papier-/Click-Dummies, Wording und Blickfeldanalysen lassen sich schon vor der Programmierphase wichtige gestalteri­sche Grundlagen bearbeiten, die in der Umset­zungsphase bares Geld sparen.

 

Ästhetisches und minimalistisches Design

Weniger ist mehr! - Ein Design sollte stets äs­thetisch ansprechend, aber dennoch minimalis­tisch sein, um unnötige Verwirrung und Über­sichtsverlust zu vermeiden. Auf grafische Ele­mente, die dem User keinen Nutzen bringen, sollte verzichtet werden. Das Können, das Ver­stehen und vor allem die Aufmerksamkeit der User werden stark überschätzt. Websites selbst­erklärend so zu bauen oder umzubauen, dass ein Lerneffekt beim Benutzer einsetzt und er wieder­kommt, verlangt vertieftes Verständnis für die User und deren systematischen und umfassen­den Einbezug in Web-Strategie und Design. Für Web-Design gilt das gleiche Gesetz wie vormals bei der Anwendungs-Programmierung: die Orien­tierung am „DAU“ (Dümmster Anzunehmender User) – mit der kleinen, aber entscheidenden Verschärfung, dass man den Surf-Kunden keine Schulung verordnen kann.

 

Einfache Bedienung

Die Navigation sollte schnell erlernbar sein. Im besten Fall beruht die Navigation auf bekannten Erfahrungen der Zielgruppe. Konnte man bis vor ein paar Jahren noch nicht davon ausgehen, dass ein Anwender mit dem Begriff "Home" etwas an­fangen kann, so ist heute allgemein bekannt, dass sich hinter diesem Begriff die Startseite verbirgt.

 

Konsistenz

Die Elemente der Navigation müssen auf ein Minimum beschränkt sein und sich immer an derselben Stelle befinden.

 

Sichtbarkeit

Die Navigation muss immer sichtbar sein. Problematisch ist eine Navigation, die verschwin­det und den Anwender nach einem Ausweg statt nach Funktionen suchen lässt.

 

Wording

Denken Sie an Ihre Leser. Diese benutzen die Seite vielleicht schon seit einigen Jahren. Gehen Sie bei Änderungen, die Sie an den Begrifflich­keiten der Navigation vornehmen, sehr behutsam vor. Wenn man sich zuvor „Anmelden“ musste, sollte man nach dem Relaunch nicht unbedingt über „Login“ gehen müssen.^

 

Orientierung

Nichts ist schlimmer, als die Orientierung zu verlieren. Der Anwender muss immer wissen, wo er sich befindet und wie er bestimmte Funktionen erreichen kann.

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