Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

01. Februar 2007 | Branchennachrichten

Was ist Barrierefreiheit?

Barrierefrei sind Websites, wenn sie den unge­hinderten Zugang zu Informationen gewährleis­ten. Blinde Surfer müssen sich beispielsweise den Text einer Web­seite mit einem speziellen Browser vorlesen las­sen. Sie sind auf eine sinn­volle Gliederung der Inhalte und auf aussagekräf­tige Textbeschrei­bungen für Bilder angewiesen. Werden auf einer Seite Farben mit inhaltlichen Bedeutungen belegt, sind farbenblinde Nutzer auf eine kontrastreiche Graustufendarstellung ange­wiesen. Nur so blei­ben die Farbunterscheidungen für sie sichtbar. Besucher mit ausgeprägter Seh­schwäche sind darüber hinaus besonders auf variable Schrift­größen angewiesen, damit sie die Inhalte auch in sehr großer Schrift anschauen und lesen können. Missachtet eine Seite diese und andere Kriterien der Barrierefreiheit, schließt sie Nutzergruppen mit Behinderungen weitge­hend aus und läuft Gefahr ihren Adressatenkreis erheblich zu ver­kleinern.

Zusätzlich zu der Berücksichtigung der Belange von Behinderten bedeutet „barrierefrei“ (im Ge­gensatz zu „behindertengerecht“), dass ganz allgemein niemandem Barrieren in den Weg ge­legt werden sollen. Auch nichtbehinderten Nut­zern soll nicht die Pflicht auferlegt werden, beim Abruf von Internet-Angeboten genau dieselbe Hard- und Softwarekonfiguration zu verwenden, wie der Autor des Angebots. Neben der Zugäng­lichkeit geht es also beim Thema Accessibility auch um die Plattformunabhängigkeit. Ein Inter­netangebot soll sowohl mit Bildschirm als auch mit PDA, Handy, etc. nutzbar bleiben. Es soll unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und von der Software funktionieren.

Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen im Jahre 2002 ist die Barrierefreiheit für Behörden des Bundes Pflicht. Doch auch für Unternehmen kann die Be­rücksichtigung wesentlicher Richtlinien innerhalb des eigenen Internetangebotes zahlrei­che Vor­teile bieten. Statistisch gesehen sind Menschen mit Behinderungen überdurchschnitt­lich häufig im Internet. Für sie ist der Community-Gedanke besonders interessant, um soziale Kontakte zu pflegen. Durch den demographi­schen Wandel in der Bevölkerung wird das Thema Barrierefreiheit weiter an Relevanz zu­nehmen.

Die wesentlichen Kriterien und Hinweise für ein barrierefreies und somit auch behindertenge­rechtes Webdesign werden durch die Barriere­freie Informationstechnik-Verordnung (BITV) ge­regelt, die am 24. Juli 2002 in Kraft trat.

Was bei barrierefreien Websites berücksichtigt werden muss, wird hier erläutert.

zurück