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25. Juni 2009 | Allgemeines

WAN und IFRA schließen sich zu weltweitem Zeitungsverband zusammen

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) in Paris und der international agierende technische Dienstleister der Zeitungen, IFRA (Darmstadt), haben sich zu einer neuen Organisation zusammengeschlossen: der World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA).

Die neu entstandene Organisation vertritt mehr als 18.000 Publikationen, 15.000 Online-Sites und über 3000 Unternehmen in mehr als 120 Ländern.

WAN-IFRA sei dem Ziel verpflichtet, „den Zeitungen und der gesamten Zeitungsbranche in aller Welt, insbesondere unseren Mitgliedern, bei der Verteidigung und Förderung von Pressefreiheit, Qualitätsjournalismus und redaktioneller Integrität sowie der Entwicklung von erfolgreichen Geschäftsaktivitäten und Technologien ein unverzichtbarer Partner zu sein“, heißt es dazu in einer Mitteilung vom 25. Juni 2009.

Der am 1. Juli in Kraft tretende Zusammenschluss wurde von den Mitgliedern der beiden Verbände genehmigt. Die neue Organisation wird die bisherigen Hauptsitze beider Verbände – Paris und Darmstadt – beibehalten. Wie die künftige WAN-IFRA weiter mitteilt, hatte es zwischen beiden Organisationen "seit gut fünf Jahren wiederholt Gespräche über eine mögliche Fusion" gegeben, "da eine Reihe von Produkten und Services einander ähnlich waren und sich die Mitgliederbasis zunehmend überschnitt".

Gavin O’Reilly, WAN-Präsident und CEO des in Dublin ansässigen Medienunternehmens Independent News and Media, wird bis Ende 2010 als Präsident der neuen Organisation amtieren. Er würdigte IFRA und WAN als "starke Organisationen, die für unsere Branche essentielle Dienste erbringen. Wir sind überzeugt, dass wir durch die Bündelung unserer Stärken noch dynamischer und effektiver auf die steigenden Anforderungen unserer Mitglieder und Branchenpartner in der sich rasch entwickelnden Media-Matrix eingehen können."

Horst Pirker, IFRA-Präsident und Vorstand der Styria Medien AG in Österreich, wird als Erster Vize-Präsident amtieren und 2011 die Präsidentschaft übernehmen. „Wie die gesamte Zeitungsindustrie stehen WAN und IFRA derzeit vor ernsten Herausforderungen. Meiner Ansicht nach müssen wir unsere Ressourcen konzentrieren, um unsere Mitglieder bestmöglich zu unterstützen“, so Pirker.

Die neue Organisation wird in Kürze einen Geschäftsführer ernennen. Bis dahin werden die jetzigen CEOs von WAN und IFRA, Timothy Balding und Reiner Mittelbach, den neuen Verband gemeinsam leiten.

Dem 1948 gegründeten WAN sind 78 nationale Zeitungsverbände, 13 Nachrichtenagenturen, neun regionale Presseverbände sowie Zeitungsunternehmen und Führungskräfte von Zeitungen aus über 120 Ländern angeschlossen. Der Verbandssitz befindet sich in Paris, Frankreich.

Die 1961 gegründete IFRA umfasst mehr als 3000 Zeitungsunternehmen und Zulieferbetriebe aus mehr als 70 Ländern. Der in Darmstadt, Deutschland, ansässige Verband verfügt über Regionalbüros in mehreren europäischen Ländern, Asien und den USA.

Die beiden Organisationen blicken auf eine lange gemeinsame Geschichte zurück: WAN war maßgeblich an der Gründung der IFRA beteiligt, die 1961 unter dem Namen INCA (International Newspaper Colour Association) entstand – eine Organisation, die Zeitungen beim verstärkten Einsatz des Farbdrucks in der Zeitungsproduktion unterstützen sollte. Ab 1971 wurde IFRA als separate Organisation geführt, um den sich rasch entwickelnden technischen Belangen der Zeitungsindustrie gerecht zu werden. Die Abkürzung steht für INCA-FIEJ Research Association. FIEJ (Fédération Internationale des Editeurs de Journaux) ist die frühere Bezeichnung der heute als WAN bekannten Organisation.

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