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08. August 2007 | Ausland

WAN: Russisches Verhalten erinnert an Sowjetzeit

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Internationale Forum der Chefredakteure (WEF) in Paris haben bei dem russischen Präsidenten Vladimir Putin gegen die Einweisung einer Jour­nalistin, die einen kritischen Artikel über psychiat­rische Dienstleistungen geschrieben hatte, in eine psychiatrische Klinik protestiert. Diese Strafe erinnere an Menschenrechtsverletzungen der Sowjet-Ära, betonten WAN und WEF. Die beiden Organisationen forderten eine Untersuchung des Falls Larisa Arap. Die Journalistin ist Mitglied einer oppositionellen Bewegung. Wie es heißt, wurde sie Zwangsweise in einem psychiatrischen Krankenhaus in Murmansk eingesperrt, nachdem sie einen Artikel über den Einsatz von Gewalt durch Krankenhausangehörige bei der Behand­lung von Patienten in den psychiatrischen Ein­richtungen veröffentlicht hatte. Zu Sowjetzeiten wurden psychiatrische Kliniken als Gefängnisse benutzt, um politische Gefangen zu isolieren und zu bestrafen und ihre Ideen zu diskreditieren. WAN und WEF forderten Präsident Putin vor diesem Hintergrund auf, eine Untersuchung durch den Ombudsmann für Menschenrechte, Vladimir Lukin, und die Beraterin des Präsidenten für Menschenrechte, Ella Panfilova, zu autorisieren.

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