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23. März 1999 | Ausland

WAN protestiert gegen kubanisches Pressegesetz

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat bei Präsident Fidel Castro nachdrücklich gegen das restriktive neue kubanische Pressegesetz protestiert. Ferner beklagte der Weltverband das Verschwinden und die Verhaftung verschiedener Journalisten, zu denen auch das jüngste Mitglied des WAN-Pressefreiheits-Komitees, Raúl Rivero, gehört. "Beenden Sie die Verfolgung der Medien, befreien Sie die Journalisten, die noch in Haft sind, und setzen Sie das bisherige Presserecht wieder in Kraft", forderte WAN-Präsident Bengt Braun in seinem Schreiben an Fidel Castro. Der Weltverband sei sehr besorgt über das Verschwinden zweier Journalisten, die Inhaftierung 17 weiterer Journalisten sowie die Verabschiedung eines Gesetzes, das die Weitergabe "subversiver" Dokumente mit 20 Jahren Haft bedrohe. Das neue kubanische Pressegesetz gilt seit dem 16. Februar 1999. Danach ist es ein Verbrechen, Kontakt zu ausländischen Medien aufzunehmen, Informationen zu verbreiten, die gegen Kubas "fundamentale Interessen" gerichtet sind, oder Dokumente "subversiven Charakters" zu besitzen und weiterzugeben.

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