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15. Januar 1998 | Ausland

WAN protestiert gegen Inhaftierung Pius Njawes

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat bei dem Präsidenten der Republik Kamerun, Paul Biya, nachdrücklich gegen die Inhaftierung Pius Njawes protestiert. Njawe, Verleger der Zeitung "Le Messager", und Träger der "Goldenen Feder der Freiheit" 1993, war am 24. Dezember 1997 von der Polizei mit der Begründung verhaftet worden, er habe in einem Artikel falsche Informationen über die Gesundheit des Präsidenten verbreitet. Der WAN erinnerte in seinem Schreiben an Paul Biya daran, daß Kamerun zu den Unterzeichnern des internationalen Abkommens über die Menschenrechte zähle, dessen Artikel 19 Pressefreiheit garantiere. Darüber hinaus habe Kamerun auch die afrikanische Charta der Menschenrechte unterzeichnet, die von der OAU (Organisation of African Unity) ins Leben gerufen worden sei und der Biya bis vor kurzem vorgestanden habe. WAN appellierte nachdrücklich an den Präsidenten Kameruns, Pius Njawe sofort und bedingungslos frei zu lassen und dafür zu sorgen, daß die Mitarbeiter der Presse in Kamerun ihre Arbeit ohne Angst vor Zensur oder Pressionen nachgehen könnten.

Der Weltverband der Zeitungen hat sich ferner an den BDZV gewandt mit der Bitte, daß auch die deutschen Zeitungsverleger das Anliegen Pius Njawes unterstützen und bei dem Präsidenten Kameruns für seine Freilassung appellieren. Ein entsprechender Textvorschlag in englischer Sprache kann (inklusive Adresse etc.) beim BDZV abgerufen werden:

Abteilung Kommunikation und Multimedia,
Heike Paska,
Tel.: 0228/81004-22,
Fax: 0028/81004-34.

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