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27. Januar 1999 | Ausland

WAN protestiert gegen Behinderung der Presse in China

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat gegen die Schließung einer chinesischen Tageszeitung und die Bedrohung einer weiteren Zeitung durch die Regierung protestiert. In einem Brief an den chinesischen Präsidenten Jiang Zemin rief der WAN dazu auf, das Verbot der "Cultural Times" in Guangdong zu beenden und die Einschüchterung der Presse durch Behörden zu unterlassen. Die "Cultural Times" war vor kurzem verboten worden, weil sie ohne amtliche Erlaubnis außerhalb der Provinz Guangdong verkauft wurde. In einem weiteren Fall hatte die lokale Gruppierung der kommunistischen Partei die "Guangzhou-Hong Kong Daily News" aufgefordert, ihre Manager zu entlassen, weil "journalistische Regeln verletzt und liberales, bourgeoises Gedankengut verbreitet" würden. WAN-Präsident Bengt Braun wies in seinem Schreiben an Jiang Zemin darauf hin, daß die Maßnahmen der chinesischen Regierung gegen die Tageszeitungen "einen eindeutigen Bruch verschiedener internationaler Abkommen" bedeuteten, dazu gehöre auch die internationale Erklärung der Menschenrechte, die China im vergangenen Herbst unterzeichnet habe.

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