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01. Februar 2001 | Ausland

WAN: Nizar Nayoufs Leben bedroht

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) wie auch das Weltforum der Chefredakteure (WEF) haben bei dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad gegen die fortgesetzten Misshandlungen des inhaftierten Journalisten Nizar Nayouf und das Verbot von Besuchen durch seine Familie im Gefängnis protestiert. Nayouf leidet an Leukämie und den Folgen der in der Haft erlittenen Folterungen. Die Familie habe ihn zuletzt vor zwei Monaten gesehen und sei nun, wie der WAN mitteilt, beschieden worden, dass Besuche nicht länger möglich seien. "Wir fürchten um das Leben Nizar Nayoufs", stellten WAN-Präsident Roger Parkinson und WEF-Präsidentin Ruth de Aquino in ihrem Schreiben an Präsident Assad fest und forderten die sofortige Freilassung des Journalisten. Nizar Nayouf ist Träger der Goldenen Feder der Freiheit 2000, mit der der WAN jährlich Journalisten auszeichnet, die sich in besonderer Weise um die Pressefreiheit verdient gemacht haben. Nayouf war zu einer zehnjährigen Gefängnisstrafe wegen Verbreitung "falscher" Informationen verurteilt worden. Wie es heißt, wollen ihm die syrischen Autoritäten nur unter der Bedingung die dringend notwendige medizinische Behandlung gewähren, dass der Journalist künftig jede politische Tätigkeit unterlässt und schriftlich bestätigt, "falsche Angaben über die Situation der Menschenrechte in Syrien" gemacht zu haben.

Im Internet: www.wan-press.org

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