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16. April 1999 | Ausland

WAN kritisiert Pressezensur in Jugoslawien

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat die Schließung von Medienstandorten in Jugoslawien ebenso scharf verurteilt wie die Festnahme ausländischer Korrespondenten, "gerade in einer Zeit des Krieges, wenn zutreffende Nachrichten Leben retten können". In einem Brief an Präsident Slobodan Milosevic erklärte der WAN, daß die Regierung Jugoslawiens offensichtlich die Medieneinrichtungen abbauen und alle unabhängigen Berichte über die Entwicklung des Krieges verhindern wolle. Der Weltverband forderte Milosevic auf, den unabhängigen Medien die Aufnahme ihrer Arbeit wieder zu erlauben, "unbedrängt von den Autoritäten". Gleichzeitig protestierte WAN-Präsident Bengt Braun gegen die Festnahme von drei Auslandskorrespondenten: Die beiden spanischen TV-Journalisten Jon Sistiaga und Bernabé Dominguez sowie der holländische Fotograf Arie Kievit vom "Algemeen Dagblad" waren am 2. April bei Blace an der Grenze zwischen Kosovo und Macedonien gefangen und fünf Tage später freigelassen worden.

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