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04. Juni 2007 | Allgemeines

WAN-Kongress: Morde und Unterdrückung bedrohen Pressefreiheit

imageswan masthead enDie Pressefreiheit ist nach Ansicht des Weltverbands der Zeitungen (WAN) weltweit durch Morde und Unterdrückung bedroht. Seit November 2006 seien 59 Medienvertreter getötet und zahlreiche andere wegen «Verrats« und «Extremismus» gerichtlich verfolgt worden, berichtete der WAN am 2. Juni 2007 in seinem Halbjahresbericht zur Lage der Pressefreiheit. Irak bleibe mit 26 getöteten Berichterstattern der riskanteste Platz für Journalisten. In Europa wie auch den USA hätten neue Justizverfahren gegen kritische Medienvertreter erneut die Dringlichkeit für einen gesetzlich abgesicherten Quellenschutz klar gemacht.

Am Vorabend des 60. Weltzeitungskongresses in Kapstadt (Südafrika) zeichnete der in Paris ansässige Verband ein düsteres Bild in Sachen Pressefreiheit. In vielen Ländern drohten Journalisten Haft, Mord oder tätliche Angriffe. Wörtlich heißt es in dem Bericht: «Die vergangenen sechs Monate haben erneut eine besorgniserregend hohe Todesbilanz für Journalisten und Medienmitarbeiter mit sich gebracht, sowohl in wie außerhalb von Konfliktzonen. In vielen Teilen der Welt herrscht noch immer eine Quasi-Straffreiheit (bei Übergriffen auf Journalisten) - vor allem in Zentral- und Lateinamerika, aber auch im vom Krieg zerrissenen Irak und in Russland.»

Journalisten würden zudem durch administrative oder juristische Gängelei, willkürliche Festnahmen und Inhaftierungen in ihrer Arbeit behindert. Als Beispiele zählt der Bericht Länder wie Ägypten, China, Simbabwe oder Vietnam auf. «Investigative Reporter erhalten weiter Todesdrohungen, ob sie auf Haiti oder in Kroatien arbeiten.»

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