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04. Juni 2007 | Allgemeines

WAN-Kongress: China und Indien sind die größten Zeitungsmärkte

Trends in der Presse weltweit: Auflagen und Anzeigeneinnahmen gestiegen

Im Jahr 2006 wuchsen die Zeitungsauflagen weltweit um 2,3 Prozent. Beträchtliche Zunahmen waren auch bei Einnahmen aus Anzeigen und Werbung zu verzeichnen, wie der Weltverband der Zeitungen (WAN) am 4. Juni 2007 bekannt gab.

imageswan masthead enDie Verkaufszahlen der Zeitungen konnten in Asien Europa, Afrika und Südamerika im Jahresvergleich Zuwächse verzeichnen und nur Nordamerika musste als einziger Kontinent einen Rückgang hinnehmen.

Die neuesten Daten der WAN-Studie „World Press Trends” wurden mehr als 1.600 Verlegern, Herausgebern, Redakteuren und anderen Führungskräften der Zeitungen aus 109 Ländern vorgestellt, die Teilnehmer am 60. Weltkongress der Zeitungen und 14. Internationalen Forum der Chefredakteure im südafrikanischen Kapstadt sind. Die Zahlen zeigten, so der WAN, dass bei Auflagen und Anzeigeneinnahmen weltweit ein Zuwachs zu verzeichnen ist. Zudem erhalte das Zeitungslesen zusätzlichen Auftrieb durch die kostenlosen Tageszeitungen und auch die Internetzeitungen weisen einen hohen Zuwachs auf.

Wenn man die kostenlosen Tageszeitungen und die Bezahlzeitungen zusammen nimmt, stieg die globale Auflage im letzten Jahr um 4,61 Prozent und über fünf Jahr um 14,67 Prozent. Auf kostenlose Tageszeitungen entfallen jetzt fast 8 Prozent der Gesamtauflage weltweit und 31,94 Prozent allein in Europa.

Anzeigeneinnahmen der Bezahlzeitungen stiegen im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr weltweit um 3,77 und um 15,77 Prozent innerhalb von fünf Jahren. WAN gab an, dass Zahlen über Werbeeinnahmen der Gratiszeitungen nicht vorliegen.

„Zeitungen in sich entwickelnden Märkten konnten einen sprunghaften Anstieg der Auflagen verzeichnen und bereits voll entwickelte Märkte erweisen sich als äusserst beweglich in ihrer Anpassung an den Ansturm der digitalen Medien. Selbst in vielen fortgeschrittenen Ländern kann die Zeitungswirtschaft die Absatzhöhe beibehalten oder sogar steigern", sagte Timothy Balding, Chief Executive Officer des in Paris ansässigen WAN. „Gleichzeitig schöpfen die Zeitungen aber alle sich bietenden neuen Möglichkeiten der digitalen Vertriebskanäle aus, um ihr Leserzahlen zu erhöhen“.

Die Zahlen zeigen Folgendes:

- Die Auflage von Bezahlzeitungen stieg im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr weltweit um 2,3 Prozent. Das entspricht einer neuen Spitze von mehr als 515 Millionen Exemplaren täglich. Unter Einbeziehung der Gratiszeitungen ergab sich ein Zuwachs von fast 556 Millionen, entsprechend einem Zuwachs von 4,61 Prozent gegenüber den Bezahl- und Gratiszeitungen im Jahr 2005.

- Die Gesamtauflage der zahlpflichtigen Titel der Tageszeitungen zeigte 2006 einen Zuwachs von weltweit 3,46 Prozent und 17,67 Prozent seit 2002, was einem Rekord von 11.207 Titeln entspricht. Die Zahl der Bezahl- und Gratiszeitungen insgesamt nahm 2006 um 4,33 Prozent und seit 2002 um 19,63 Prozent zu.

- Die Anzeigeneinnahmen der Zeitungen stiegen 2006 gegenüber dem Vorjahr um 3,77 Prozent und über einen Zeitraum von fünf Jahren um 15,77 Prozent.

Die vom WAN seit 1986 einmal jährlich durchgeführte Erhebung erfasst in diesem Jahr Informationen über alle Länder, in den Zeitungen herausgegeben werden.

Der Bericht „World Press Trends” 2007 ergibt Folgendes:

Auflage

- Die Auflagen von zahlungspflichtigen Tageszeitungen verzeichneten in 31 Prozent der 2006 in die Untersuchung einbezogenen Länder einen Zuwachs, in der Hälfte der Länder waren sie stabil und in 19 Prozent mussten sie einen Rückgang hinnehmen. In den letzten fünf Jahren konnte die Auflagenhöhe in mehr als der Hälfte der untersuchten Länder einen Zuwachs verzeichnen und in 20 Prozent war sie stabil.

- Mehr als 515 Millionen Menschen kaufen jeden Tag eine Zeitung, im Jahr 2002 waren es 488 Millionen. Die durchschnittliche Leserzahl wird auf 1,4 Milliarden Menschen täglich geschätzt.

- Sieben von zehn der 100 meistverkauften Tageszeitungen der Welt werden jetzt in Asien herausgegeben. Auf China, Japan und Indien entfallen davon 60.

- Die fünf größten Märkte für Zeitungen sind: China mit 98,7 Millionen verkauften Exemplaren täglich. Indien mit 88,9 Millionen Exemplaren täglich, Japan mit 69,1 Millionen Exemplaren täglich, die Vereinigten Staaten mit 52,3 Millionen und Deutschland mit 21,1 Millionen.

- Die verkaufte Auflage zeigte folgende Entwicklung: +3.61 Prozent in Asien in 2006 gegenüber dem Vorjahr, +4,55 Prozent in Südamerika, +0,74 Prozent in Europa, +0,65 Prozent in Afrika, +2,11 Prozent in Australien und Ozeanien und -1,97 Prozent in Nordamerika.

- Die Zahl der Titel von Bezahlzeitungen konnte überall einen Anstieg verzeichnen ausgenommen Südamerika, wo die Zahl stabil war. Die Zahl der Zeitungstitel wies jeweils folgende Steigerung auf: 7 Prozent in Asien, 1,3 Prozent in Europa, 0,67 Prozent in Nordamerika, 1,2 Prozent in Afrika und 1,14 Prozent in Australien und Ozeanien.

Zahlpflichtige Tageszeitungen in Europa verzeichneten einen Auflagenzuwachs von 0,74 Prozent in 2006 und einen Rückgang von 4,12 Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahren. Unter Einbeziehung der kostenlosen Tageszeitungen ergibt sich eine Auflagensteigerung von 10,19 Prozent im Jahresvergleich und von 12,84 Prozent über fünf Jahre.

- In der Europäischen Union zeigte sich bei bezahlpflichtigen Tageszeitungen im Jahr 2006 ein Rückgang von 0,87 Prozent und ein Rückgang von 5,63 Prozent seit 2002. Mit kostenlosen Tageszeitungen zusammen stieg die Auflage in der EU um 7,56 Prozent während eines Jahres und 12,22 Prozent über fünf Jahre.

In den zehn folgenden Ländern der Europäischen Union konnten die Zeitungen ihre Gesamtauflage 2006 steigern: Estland +7,81 Prozent, Irland +5,54 Prozent, Italien +1,88 Prozent, Litauen +1,52 Prozent, Malta +5,26 Prozent, Österreich +9,43 Prozent, Polen +2,13 Prozent, Portugal +8,95 Prozent, Rumänien +25,70 Prozent und die Slowakei +1,09 Prozent. In Zypern war die Auflage stabil.

Die nachstehenden Länder mussten Verluste hinnehmen: Belgien -2,86, Dänemark -1,71, Deutschland -2,1, Finnland -0,71, Frankreich -1,55, Griechenland -4,85, Großbritannien -2.66. Lettland -7,76, Luxemburg -0,87, Niederlande -2,07, Schweden -2,14 und Slowenien -18.60, Spanien -2,14, Tschechische Republik -1,78, Ungarn -0,62,

In den fünf Jahren 2002-2006 verzeichneten neun Länder einen Auflagenzuwachs: Estland +8,24 Prozent, Irland +35,36 Prozent, Malta +25 Prozent, Österreich +10,25 Prozent, Polen +24,95 Prozent, Portugal +12,70 Prozent, Slowenien +1,74 Prozent, Tschechische Republik +1,24 Prozent und Zypern +11,11 Prozent.

Im gleichen Zeitraum ging die Auflage in folgenden Ländern zurück: Belgien -3, 46 Prozent, Dänemark -11,5 Prozent, Deutschland -9,35 Prozent, Finnland -1,94 Prozent, Frankreich -5,70 Prozent, Griechenland -2,79 Prozent, Großbritannien -12,5 Prozent, Italien -4,49 Prozent, Lettland -17,05, Luxemburg -3,39, Niederlande -11,13 Prozent, Schweden -3,95 Prozent, Slowakei -9,18 Prozent, Spanien -1,13 Prozent und Ungarn -9,03 Prozent.

Die Auflage stieg in Europa im Jahr 2006 außerdem in der Türkei um 2,80 Prozent und in Kroatien um 36,25 Prozent. In Norwegen und in der Schweiz ging sie um 2,91 Prozent bzw. 2,54 Prozent zurück.

Über fünf Jahre betrug der Rückgang -10,1 Prozent in Norwegen, -9,64 Prozent in der Schweiz und -6,20 Prozent in Kroatien, wohingegen die Türkei einen Zuwachs von +55,57 Prozent verzeichnete.

- Die Zahl der zahlungspflichtigen Zeitungstitel stieg im Jahr 2006 in der EU um 0,41 Prozent auf 1.482 und stieg über fünf Jahre um 3,2 Prozent. Bezahl- und Gratiszeitungen zusammengenommen ergaben einen Zuwachs der Titel um 2,57 Prozent über ein Jahr und 8,44 Prozent über fünf Jahre.

- Die Auflage der US-Tageszeitungen ging 2006 um 1,9 Prozent zurück und über fünf Jahre um 5,18 Prozent. Am stärksten davon betroffen waren die Abendzeitungen mit -4,62 im Jahresvergleich, Morgenzeitungen hingegen verzeichneten nur -1,48 Prozent. In den letzten fünf Jahren wiesen Abendzeitungen einen Rückgang von 19,62 Prozent auf, verglichen mit einem Rückgang von 2,52 Prozent bei Morgenzeitungen.

- In Japan ging die verkaufte Auflage der Zeitungen 2006 um 0,83 Prozent zurück. Im Fünfjahreszeitraum betrug der Rückgang 2,42 Prozent.

- Zeitungen in China zeichnen sich auch weiterhin durch gute Zahlen aus, +2,27 und +15,53 Prozent für ein Jahr bzw. fünf Jahre.

- In Lateinamerika, wo zuverlässige Daten nur mühsam zu bekommen waren, konnten brasilianische Zeitungen in 2006 einen Zuwachs bei verkauften Zeitungen von 6,50 Prozent verzeichnen und von 3,70 Prozent über einen Fünfjahreszeitraum. In Kolumbien stieg der Absatz in 2006 um 3,23 Prozent, wies aber über fünf Jahre einen Rückgang von 11,1 Prozent aus.

- Indien konnte 2006 einen Zuwachs von 12,93 Prozent und im Fünfjahreszeitraum 53,63 Prozent verzeichnen.

- In anderen Ländern Asiens entwickelte sich der Absatz wie folgt: Zuwächse verzeichneten Malaysia (+1,82 Prozent), Singapur (+4,06 Prozent), Bangladesch (+8,3 Prozent) und Korea (+10,59 Prozent) binnen 12 Monaten, und einen Rückgang Taiwan (-6,67 Prozent). Im Fünfjahreszeitraum stieg der Absatz in Taiwan (+2,44 Prozent), Malaysia (+19,97 Prozent), Singapur (0,48 Prozent), Thailand (+12,31 Prozent), Bangladesch (+30 Prozent) und Korea (+19 Prozent).

- Australien verzeichnete 2006 einen Zuwachs von 2.95 Prozent und im Fünfjahreszeitraum eine unveränderte Größe, während der Zeitungsabsatz in Neuseeland um 1,10 im Jahresvergleich und 3,22 Prozent im Fünfjahreszeitraum zurückging.

- Afrika verzeichnete 2006 einen Zuwachs um 8,24 Prozent in Südafrika und 43,18 Prozent im Fünfjahreszeitraum. In Nigeria und Kenia war der Absatz 2006 stabil und verzeichnete im Fünfjahreszeitraum einen Zuwachs um 7,89 Prozent bzw. 1,90 Prozent.

- Die Japaner sind nach wie vor die eifrigsten Zeitungskäufer der Welt mit 630,9 täglich verkauften Exemplaren pro Tausend Erwachsene. Es folgen Norwegen mit 601,2 Exemplaren pro Tausend, Kolumbien mit 587,8, Finnland mit 514,7 und Schweden mit 466,2.

- Die Belgier verwenden die meiste Zeit auf das Lesen ihrer Zeitungen -- 54 Minuten pro Tag -- gefolgt von den Chinesen, Finnen und Brasilianern mit durchschnittlich jeweils 48 Minuten.

- Sonntagszeitungen verzeichneten einen Rückgang um 3,69 in 2006 und 6,2 Prozent im Fünfjahreszeitraum. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien sind nach wie vor die bei weitem größten Märkte für Sonntagszeitungen.

- Die Auflage von nicht täglich erscheinenden Zeitungen stieg in 12 Monaten 7,29 Prozent und im Verlauf von fünf Jahren 18,68.

Anzeigen

- Die Anzeigeneinnahmen der Zeitungen legten in vier aufeinanderfolgenden Jahren zu und verzeichneten 2006 eine Steigerung von 3,77 Prozent.

- Der Anteil der Zeitungen am Anzeigenmarktmarkt weltweit erwies sich mit 29,6 Prozent als relativ stabil und lag nur geringfügig unter den 29,8 Prozent des Jahres 2005. Zeitungen sind nach dem Fernsehen das zweitgrößte Werbemedium der Welt, mit höheren Erträgen als durch Rundfunk, Kino, Außenwerbung, Magazine und Internet zusammen. Unter Einbeziehung von Zeitungen und Magazinen ist Print das größte Werbemedium der Welt mit einem Anteil von 42 Prozent, verglichen mit 38 Prozent für das Fernsehen.

Siebzehn Länder konnten 2006 ihren Marktanteil steigern: Bahrain, Belgien, Griechenland, Hongkong, Indien, Indonesien, Kolumbien, Kuwait, Mexiko, Oman, Österreich, Puerto Rico, Qatar, Schweiz, Südafrika, Tschechische Republik und Vereinigte Arabische Emirate.

Über einen Zeitraum von fünf Jahren konnten Zeitungen in 12 Ländern und Territorien ihren Marktanteil steigern: Dänemark, Griechenland, Kuwait, Oman, Österreich, Polen, Puerto Rico, Russland, Saudi-Arabien Slowenien, Taiwan und Vereinigte Arabischen Emirate.

- Die Anzeigeneinnahmen der Zeitungen in den USA, dem mit Abstand größten Zeitungswerbemarkt der Welt, verzeichneten 2006 einen Rückgang um 1,68 Prozent aber eine Steigerung um 5,69 Prozent in den letzten fünf Jahren.

- In Japan gingen die Anzeigenausgaben 2006 um 3,20 Prozent zurück, waren aber in den letzten fünf Jahren 10 Prozent gestiegen.

- China konnte eine Steigerung der Anzeigeneinnahmen von 16 Prozent im letzten Jahr und 58 Prozent binnen fünf Jahren verzeichnen.

- Die Zeitungsmärkte der Europäischen Union konnten eine Steigerung der Anzeigeneinnahmen der Zeitungen im Jahr 2006 um 1,36 Prozent und 39,54 Prozent im Fünfjahreszeitraum verzeichnen.

- Im Jahr 2006 verzeichneten 21 der 24 EU-Ländern, für die Daten vorlagen, eine Steigerung der Anzeigeneinnahmen: Belgien +19 Prozent, Bulgarien +71,90 Prozent, Dänemark +0,53 Prozent, Deutschland +1,3 Prozent, Estland +15,64 Prozent, Finnland +2,50 Prozent, Frankreich +1,37 Prozent, Griechenland +1,45 Prozent, Irland +4,49 Prozent, Italien +3,77 Prozent, Lettland +4,87 Prozent, Litauen +6,12 Prozent, Luxemburg +43 Prozent, Österreich +5,7 Prozent, Polen +11 Prozent, Rumänien +11,18 Prozent, Schweden +0,05 Prozent. Slowakei +11 Prozent, Slowenien +20,96 Prozent, Spanien +0,21 Prozent und die Tschechische Republik +12,47 Prozent.

Zeitungen verzeichneten eine Rückgang der Anzeigeneinnahmen in Ungarn (-6,49 Prozent), den Niederlanden (-0.46 Prozent) und Großbritannien (-4 Prozent).

Über fünf Jahre hinweg wiesen alle 23 Länder, für die Daten vorlagen,. eine Steigerung der Anzeigeneinnahmen aus: Belgien +107,5 Prozent, Bulgarien +3,98 Prozent, Dänemark +42,71 Prozent, Estland +124,68 Prozent, Finnland +2,5 Prozent, Frankreich +33,80 Prozent, Deutschland +20,14 Prozent, Griechenland +57,20 Prozent, Großbritannien +25 Prozent Ungarn +62,88 Prozent, Irland +63 Prozent, Italien +39,53 Prozent, Lettland +49,66 Prozent, Litauen +71,85 Prozent, Luxemburg +43,24 Prozent, Niederlande 54,74 Prozent, Österreich +50,38 Prozent, Polen +200 Prozent, Rumänien +111,57 Prozent, Slowakei +179 Prozent, Spanien +0,51 Prozent, Schweden +46,7 Prozent und Tschechische Republik +91,74 Prozent.

- In Indien stiegen die Anzeigeneinnahmen über 12 Monate um 23,18 Prozent und um 85 Prozent in den letzten fünf Jahren. Südafrika konnte ebenfalls merklich Zuwächse verzeichnen - +20,71 über 12 Monate und 141 Prozent über fünf Jahre hinweg. Die Türkei konnte 2006 einen Zuwachs von 3,01 Prozent und von 152 Prozent während der letzten fünf Jahr verzeichnen.

- In Australien gingen die Einnahmen über 12 Monate um 2,77 Prozent zurück, stiegen aber über fünf Jahre um 65,44 Prozent. Neuseeland konnte im letzten Jahr eine Steigerung von marginalen 0,84 verbuchen und über fünf Jahre 33,28 Prozent.

Gratiszeitungen

- Die insgesamt 287 kostenlosen Tageszeitungen erreichten zusammen eine Auflage von 40,7 Millionen täglich, entsprechend einem Auflagenzuwachs von 55 Prozent über 12 Monate und 241 Prozent über fünf Jahre hinweg. Siebenundzwanzig Millionen dieser Tagesblätter werden allein in Europa vertrieben.

- Die fünf größten kostenlosen Tageszeitungen sind Metro in Großbritannien (1,13 Millionen Exemplare), Leggo in Italien (1.05 Millionen), 20 Minutos in Spanien (997.000), Que! in Spanien (970.000), und ADN in Spanien (914.000).

- „World Press Trends 2007” ist jetzt unter www.wan-press.org/worldpresstrends erhältlich oder über den Weltverband der Zeitungen, 7 rue Geoffroy Saint Hilaire, 75005 Paris, Frankreich. Tel: +33 1 47 42 85 00, Fax +33 1 47 42 49 48. E-Mail: contact_us@wan.asso.fr.

Zusätzlich zu den jeweils nach Land gegliederten umfassenden Daten enthält die 700 Seiten umfassende Publikation folgende Angaben:

- Nicht täglich erscheinende Titel, die auf einigen Märkten besser entwickeln als Tageszeitungen.

- Vorausschätzungen der Werbeausgaben für Zeitungen und Magazine zusammen mit einer Prognose der Gesamtausgaben für 2006, 2007 und 2008.

- Formate und Preise, Fähigkeit zum Farbdruck, Mediennutzung, Einnahmen aus Gross- und Kleinanzeigen sowie Aufteilung der Verkaufserträge auf Einzel- und Abonnementsverkauf.

- Die meistverkauften Titel pro Land, die wichtigsten Segmente für Zeitungsanzeigen und die größten Anzeigenkunden.

- Unternehmenssteuern und Arbeitsbedingungen für die Presse, staatliche Zuschüsse und Eigentumsbestimmungen.

Der in Paris ansässige WAN setzt sich als globale Organisation der Zeitungswirtschaft für den Schutz und die Förderung der Pressefreiheit in aller Welt ein und vertritt 18.000 Zeitungen. Ihm sind 72 nationale Zeitungsverbände, elf Nachrichtenagenturen, neun regionale und internationale Presseverbände sowie Zeitungsunternehmen und Führungskräfte der Zeitungen in 102 Ländern angeschlossen.

Kontakt: Larry Kilman, Director of Communications, WAN, 7 rue Geoffroy St Hilaire, 75005 Paris, Frankreich; über Mobiltelefon erreichbar vom 2. bis. 8. Juni in Moskau unter + 7 903 628 44 54. E-Mail: lkilman@wan.asso.fr.

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