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16. Juli 1999 | Ausland

WAN: Jugoslawiens Presse muß frei sein

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat seine Aufforderung an den jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic erneuert, die drakonischen Pressegesetze in Serbien aufzuheben. Pressefreiheit sei eine notwendige Voraussetzung für Frieden auf dem Balkan, erklärte WAN-Präsident Bengt Braun in einem Schreiben an Milosevic. Die Einführung des Pressegesetzes habe eine legale Basis für Aktivitäten der Regierung geschaffen, durch die unabhängiger Journalismus eliminiert und Kritik zum Schweigen gebracht werden solle. Das Gesetz habe nachweislich zum Ausbruch des Krieges mit der NATO beigetragen, schreibt Braun weiter. Denn die Bürger Restjugoslawiens seien von lebenswichtiger Information über die Situation im Kosovo abgeschnitten worden; die Diskussion der serbischen Bevölkerung untereinander sei für ungesetzlich erklärt worden und die Kommunikation zwischen Serben und der internationalen Gemeinschaft sei behindert worden. "Eine freie Presse muß in Serbien erlaubt sein, wenn Frieden auf dem Balkan einziehen soll. Nur durch eine offene Diskussion werden Verständnis gefördert, Toleranz erzeugt und langanhaltende Lösungen für die Probleme der Region gefunden", konstatiert der WAN.

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