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25. Januar 2001 | Ausland

WAN: Im Jahr 2000 kamen 53 Journalisten ums Leben

Insgesamt 53 Journalisten und andere Medienangehörige sind weltweit im Jahr 2000 getötet worden. Dabei seien Kolumbien und Russland die gefährlichsten Länder für Journalisten geblieben, erklärte der Weltverband der Zeitungen (WAN) am 23. Januar 2001 in Paris. In Kolumbien seien zehn Journalisten umgebracht worden, in Russland sechs. Tote habe es auch in weiteren 25 Ländern gegeben, darunter Gegenden, in denen Gewalt gegen die Presse relativ selten vorkomme. Als Beispiele nannte der WAN die USA, wo ein Gerichtsreporter im Oktober 2000 erschossen wurde, und Spanien, wo ein Kritiker der baskischen Separatistenorganisation ETA im Mai tödlichen Schüssen zum Opfer gefallen war. Wie der WAN weiter mitteilt, waren 1999 71 Journalisten umgebracht worden, 1998 starben 28 Journalisten, 1997 waren es 26. In diesem Zusammenhang macht der Weltverband darauf aufmerksam, dass zwar im Vergleich zum Vorjahr 2000 weniger Journalisten bei Kriegshandlungen ums Leben kamen, doch seien wesentlich mehr Reporter zu Hause und in ihren Büros umgebracht worden. Dies sei ein Besorgnis erregender Trend, da es sich um Angriffe aus Rache zu handeln scheine.

Kontakt:
WAN
Larry Kilman
25, rue d'Astorg
75008 Paris
Frankreich
Telefon 00331/47428500
Fax 00331/47424948
E-Mail: lkilman@wan.asso.fr

Im Internet: www.wan-press.org/pf/killed/2000.html

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