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21. August 2002 | Ausland

WAN: Freiheit für Kongolesischen Journalisten!

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Weltforum der Chefredakteure (WEF) haben den Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Joseph Kabila, aufgerufen, den Journalisten Raymond Kabala aus der Haft zu entlassen und die Meinungsfreiheit zu respektieren. In ihrem Schreiben an die Präsidenten wiesen die beiden Organisationen darauf hin, dass Kabala bereits der 40. in Kongo inhaftierte Journalist sei, seit Kabila vor einem Jahr an die Macht kam. Kabala ist Verlagsdirektor der Tageszeitung „Alerte Plus“ in Kinshasa. Er war am 19. Juli 2002 festgenommen worden wegen des Vorwurfs, „falsche Nachrichten verbreitet zu haben“. Tatsächlich hatte „Alerte Plus“ am 11. Juli berichtet, dass der Minister für Sicherheit und öffentliche Ordnung, Mwenze Kongolo, vergiftet worden sei. Diese Information stellte sich als falsch heraus und wurde am darauffolgenden Tag richtiggestellt. WAN und WEF wiesen in ihrem Schreiben an Kabila darauf hin, dass Inhaftierung als Reaktion auf die Verbreitung von „falschen Nachrichten“ eine „völlig unangemessene Maßnahme“ sei und gegen eine Reihe von internationalen Übereinkünften verstoße. Weiter baten sie den Ministerpräsidenten, dafür zu sorgen, dass Kabala unverzüglich freigelassen und alle Anschuldigungen gegen ihn fallen gelassen werden. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon: 0033/147428500, E-Mail: lkilman@wan.asso.fr

 

Internet: www.wan-press.org

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