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27. Mai 2004 | Ausland

WAN fordert Freiheit für Sharipov

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat noch einmal nachhaltig an den Präsidenten der Republik Usbekistan Islam Karimov appelliert, dem Journalisten Ruslan Sharipov freies Geleit zu geben, damit dieser nach Istanbul reisen kann, wo er am 31. Mai von der WAN mit der Goldenen Feder der Freiheit im Rahmen des Weltzeitungskongresses ausgezeichnet wird. Damit soll der Einsatz des Journalisten für die Pressefreiheit gewürdigt werden. Monatelang hatte die WAN sich für die Freilassung von Sharipov eingesetzt, nachdem dieser bereits im August 2003 inhaftiert worden war. Der Vorwurf: Sharipov sei angeblich in homosexuelle Delikte verwickelt. Zwar wurde Sharipov aus dem Gefängnis entlassen, allerdings steht er noch immer unter Hausarrest.

„Wenn die usbekische Regierung tatsächlich glaubt, mit der Verweigerung der Ausreise die öffentliche Aufmerksamkeit von dem Fall Sharipov abzulenken, dann werde dies zurückschlagen, sagte WAN-Direktor Tim Balding in Paris. Die Lage der Medien und der Pressefreiheit in Usbekistan waren auch Gegenstand eines Gesprächs zwischen Vertretern des BDZV und dem usbekischen Botschafter in Deutschland, das am 5. Mai in Berlin stattfand. Die BDZV-Delegation wurde angeführt von Eberhard Eber, Ehrenmitglied im BDZV-Präsidium und Mitglied im Board der WAN (siehe BDZV Intern 10/2004 vom 7. Mai 2004).

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