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22. März 2001 | Ausland

WAN: ETA-Terroristen bedrohen Journalisten

Um die Gewaltausübung gegen Journalisten und Medien durch Mitglieder der baskischen Separatisten-Organisation ETA ging es in einem Gespräch, das hochrangige Vertreter des Weltverbands der Zeitungen (WAN) und des Weltforums der Chefredakteure mit dem spanischen Premierminister José Maria Aznar am 20. März 2001 in Madrid führten. Der WAN machte dabei seine tiefe Besorgnis über die eskalierenden Drohungen und Gewalttätigkeiten deutlich. "Wir verdammen ausdrücklich all jene, die die Presse angreifen und einschüchtern, ebenso aber auch alle die, die sich nicht ohne Einschränkung gegen die Gewalt verwahren", erklärte der Präsident des Weltverbands, der kanadische Verleger Roger Parkinson. Premierminister Aznar machte gegenüber der WAN-Delegation deutlich, dass die Terroristen-Organisation den Medien drei Möglichkeiten zur Wahl gestellt habe: "Sie sagen den Journalisten, dass sie entweder die Klappe halten oder das Land verlassen sollen - oder sie würden umgebracht." Die Reise der WAN-Delegation nach Spanien, die auch nach San Sebastian und Bilbao führte, hatte drei wichtige Ziele: Zum einen sollte die bedingungslose Ablehnung aller Formen von Gewalt und Einschüchterung gegen die Presse demonstriert werden; ferner sollten Journalisten und Medien im Baskenland der Solidarität der weltweiten Pressegemeinschaft versichert werden; außerdem wurden die nationalistisch eingestellten Parteien und Medien des Baskenlandes aufgefordert, rückhaltlos alle Angriffe auf die Presse zu verdammen.

Kontakt:
Larry Kilman,
WAN,
25,
rue d'Astorg,
75008 Paris,
Frankreich,
Telefon 00331/47428500,
Fax 00331/47424948,
E-Mail: lkilman@wan.asso.fr

Im Internet: www.wan-press.org

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