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08. Februar 2006 | Ausland

WAN: 58 Journalisten wurden 2005 ermordet

Im vergangenen Jahr wurden 58 Journalisten und andere Medienmitarbeiter bei der Ausübung ihrer Tätigkeit umgebracht; allein 22 von ihnen kamen im Irak ums Leben, dem für Journalisten weitaus gefährlichsten Platz auf diesem Planeten. Das hat der Weltverband der Zeitungen (WAN) am 30. Januar 2006 erklärt. Danach belegen die Philippinen auf der Rangliste der tödlichsten Orte für Journalisten Platz zwei. Hier wurden sieben Journalisten umgebracht, weil sie über Verbre­chen und Korruption berichteten. In den vergan­genen drei Jahren seien 25 Journalisten auf den Philippinen umgebracht worden; im Irak seien es 60 Medienleute gewesen, resümiert der WAN. Die Berichterstattung über Krieg und Terrorismus sei auch weiterhin eine sehr gefährliche Aufgabe, bei der Journalisten ihr Leben riskierten, hieß es dazu von WAN-Geschäftsführer Timothy Balding. Auch Journalisten, die organisiertes Verbrechen, Drogenhandel, Korruption und andere Untaten recherchierten, würden in vielen Ländern rund um den Globus ihr Leben riskieren. Würden die Me­dienmitarbeiter umgebracht, gingen ihre Mörder jedoch häufig straflos aus, kritisierte der WAN.

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