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27. Januar 2005 | Ausland

WAN: 2004 wurden 71 Journalisten getötet

71 Journalisten und andere Medienschaffende sind 2004 aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit getötet worden; allein 23 von ihnen kamen im Irak ums Leben, dem „gefährlichsten Platz für Journalisten auf unserem Planeten“, wie der Weltverband der Zeitungen (WAN) am 25. Januar 2005 mitteilte. Seit 1994 sei dies die höchste „Quote“ eines Jahres gewesen, damals seien 73 Journalisten umgebracht worden. Journalisten, die im Irak arbeiten, blieben auch weiterhin Ziele für Kidnapping und Mord, stellte der WAN fest. An zweiter Steller unter den „tödlichen Plätzen für Journalisten“, rangierten die Philippinen, hier seien im vergangenen Jahr elf Medienschaffende getötet worden. Zwar seien Krieg und Terrorismus verantwortlich für eine große Zahl dieser Todesfälle, sagte dazu WAN-Geschäftsführer Timothy Balding in Paris. Doch fielen viele Journalisten auch Mordanschlägen zum Opfer, weil sie organisiertes Verbrechen, Drogenschmuggel, Korruption und andere Verbrechen untersuchten. Häufig würden die Mörder weder gefangen noch angeklagt, kritisierte der WAN. Die Organisation werde deshalb ihre Aktivitäten für den Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai unter das Motto „Impunity – Getting Away With Murder“ (Straflos bleiben – Mit Mord davon kommen) stellen. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon: 0331/47428500, E-Mail lkilman@wan.asso.fr.

 

 

Internet: www.wan-press.org

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