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05. September 2005 | Allgemeines

Wahl-Programme: Parteien halten sich bei Werbeverboten zurück

ZAW startet Aktion „Wahlschein Werbung“ bei Spitzenpolitikern

Ginge es ausschließlich nach den Wahlprogrammen der politischen Parteien für die Abstimmung am 18. September 2005 über die Zusammensetzung des neuen Bundestags, könnte sich die Werbebranche in Deutschland beruhigt zurücklehnen. Keine der im Parlament vertretenen politischen Gruppen plädiere für weitere Einschränkungen der Markt-Kommunikation, wie eine Analyse der Wahlprogramme durch den Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) ergab.

Unterdessen hat der ZAW auch eine Aktion "Wahlschein Werbung" bei Spitzenpolitikern der Parteien in Bund und Ländern mit dem Ziel gestartet, über den Wert der Werbung für Wirtschaft, Medien und Gesellschaft zu informieren und gleichzeitig Einstellungen zur Werbefreiheit abzufragen. Instrument der Aktion ist ein "Wahlschein" mit zentralen Aussagen über Zusammenhänge von Werbung und Volkswirtschaft/Arbeitsplätze/Medien/Verbraucherschutz/Werbefreiheit/Selbstkontrolle. Der "Wahlschein" wurde den Vorsitzenden der Parteien in Bund und Ländern vorgelegt, die Politiker konnten den Aussagen mit ja oder nein zustimmen beziehungsweise diese ablehnen. Dabei hatte der ZAW die zusätzlich enthaltenen Informationen zur Entscheidungshilfe gleichzeitig als Argumente "pro Werbung" gestaltet. Beim Thema "Medien" heißt es etwa, dass Werbeeinnahmen Vielfalt von Medien und Meinungen sichern: "Von jedem investierten Werbe-Euro profitieren die Medien mit 70 Prozent - in diesem Jahr sind es insgesamt 20 Milliarden Euro netto. Damit können sie eine weltweit einzigartige Medienvielfalt anbieten, die Preise für den Nutzer niedrig halten und Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein ständig modernisiertes Werbeträgernetzsystem zur Verfügung stellen".

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