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08. April 2013 | Lob und Preis

Wächterpreis für "SZ", "taz" und "Göttinger Tagblatt"

Für ihre Berichte über Unregelmäßigkeiten in der deutschen Transplantationsmedizin haben drei Journalisten der "Süddeutschen Zeitung" (SZ, München), des "Göttinger Tagblatts" (GT) und der "taz - die tageszeitung" (Berlin) den Wächterpreis der Tagespresse erhalten. Die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung würdige zu gleichen Teilen die unabhängigen Recherchen von Christina Berndt ("SZ"), Jürgen Gückel ("GT") und der "taz"-Mitarbeiterin Heike Haarhoff. "Ihre Veröffentlichungen beschleunigten den Prozess, die gesetzlichen Grundlagen der Organspenden grundlegend neu zu regeln", begründete die Stif­tung Freiheit der Presse am 13. März 2013 die Wahl. Den zweiten Platz (dotiert mit 8.000 Euro) belegen die freien Journalisten Daniel Drepper und Niklas Schenck. Sie haben für die Zeitungen der "WAZ"-Gruppe (Essen) die Praktiken bei der finanziellen Förderung des deutschen olympi­schen Sports durchleuchtet. "Unter hohem per­sönlichem Risiko gelang es ihnen, die Miss­stände bei der sich demokratischer Kontrolle entziehenden Verteilung erheblicher Steuermittel durch das Innenministerium und des Deutschen Olympischen Sportbunds offenzulegen", urteilte die Jury. Die Recherchen hätten zu einer Debatte um das System der deutschen Sportförderung geführt.

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