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27. April 2000 | Namen und Nachrichten

Wächterpreis für fünf Zeitungsjournalisten

Journalisten der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), des "Trierischen Volksfreundes" und der "Märkischen Oderzeitung" sind in diesem Jahr Träger des "Wächterpreises der Tagespresse". Wie die Stiftung "Freiheit der Presse" am 26. April 2000 in Frankfurt mitteilte, werden die Journalisten am 10. Mai im Frankfurter Rathaus Römer mit dem angesehenen Preis ausgezeichnet.

Den ersten Preis (15.000 Mark) erhalten die Redakteure Michael Stiller, Conny Neumann und Sebastian Beck von der "Süddeutschen Zeitung" (München). Der zweite Preis geht an Michael Fröhlingsdorf vom "Trierischen Volksfreund" und der dritte an Axel Busse, früherer Redakteur der "Märkischen Oderzeitung" in Frankfurt/Oder. Der seit über 30 Jahren vergebene Wächterpreis würdigt Berichte in Tageszeitungen, die eine "Wächterfunktion" erfüllen und Gesetzesverletzungen, Missstände oder sonstige Unregelmäßigkeiten aufdecken. Die drei "SZ"-Redakteure werden für ihre "aufklärende Berichterstattung" über eine Finanzaffäre der staatlichen Landeswohnungs- und Städtebau-Gesellschaft Bayern (LWS) ausgezeichnet. Der Regionalredakteur Fröhlingsdorf des "Trierischen Volksfreundes" erhält den mit 10.000 Mark dotierten zweiten Preis für Recherchen im Fall Doerfert über "Machenschaften" des Geschäftsführers der Caritas-Trägergesellschaft in Trier. Der Ex-Geschäftsführer der Caritas-Trägergesellschaft Trier (CTT), Hans-Joachim Doerfert, sitzt sei einem halben Jahr wegen des Verdachts der Untreue und des Betruges mit einem Gesamtschaden von mehr als 20 Millionen Mark in Untersuchungshaft. Er soll die CTT, die Klinik Rose AG und die CTT-Tochter Ärztliche Abrechnung GmbH geschädigt haben.

Der dritte Preis (5.000 Mark) geht an Axel Busse, der als Redaktionsleiter Eberswalde der "Märkischen Oderzeitung" (bis Ende 1999) über die Beschäftigung von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern in heutigen öffentlichen Einrichtungen Untersuchungen angestellt hat.

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