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13. Mai 2002 | Namen und Nachrichten

Wächterpreis der Tagespresse verliehen

Die beiden Berliner Journalisten Ewald B. Schulte („Berliner Zeitung“) und Ralf Schönball („Tagesspiegel“) sind am 2. Mai 2002 in Frankfurt am Main mit dem „Wächterpreis der Tagespresse“ ausgezeichnet worden. Mit dem ersten Preis und 10.200 Euro würdigte die Jury den Beitrag der beiden Autoren zur Aufklärung der Krise bei der Berliner Bankgesellschaft. Der Juryvorsitzende Kurt Sontheimer hob in seiner Laudatio den „hohen finanzpolitischen Sachverstand“ der beiden Träger des ersten Preises hervor. Aus ihren Beiträgen könne gelernt werden, „wie leichtfertig und geheimniskrämerisch oft in den hohen Bankenzirkeln und in der Politik“ mit Geld hantiert werde.

 

Der zweite Preis und 7.650 Euro ging an Simone Wendler von der „Lausitzer Rundschau“ in Cottbus. Die Journalistin hatte eine Korruptionsaffäre bei der kommunalen Gebäudewirtschaft in Cottbus aufgedeckt. Den dritten Preis sowie 5.100 Euro erhielt Jürgen Schreiber vom Berliner „Tagesspiegel“. Er wurde für seine „historische Wächterarbeit“ ausgezeichnet. Schreiber hatte im Rahmen mehrer Berichte über den Prozess gegen den ehemaligen RAF-Terroristen Hans-Joachim Klein die „gewalttätige Rolle von Außenminister Joschka Fischer bei den Straßenkämpfen im Frankfurt der 70er Jahre“ untersucht. Der Wächterpreis, der zu den angesehensten Auszeichnungen der Zeitungsbranche zählt, wird seit 1969 vergeben. Ausgezeichnet werden hervorragende publizistische Leistungen, die darüber wachen, dass öffentliche oder private Einrichtungen in Deutschland das Grundgesetz einhalten.

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