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29. April 1999 | Namen und Nachrichten

"Wächterpreis der Tagespresse" vergeben

Andreas Scharf, Ressortleiter Landespolitik der "Stuttgarter Nachrichten", ist mit dem mit 15.000 Mark dotierten "Wächterpreis der Tagespresse" ausgezeichnet worden. Wie die Stiftung Freiheit der Presse dazu mitteilte, würdigte die Jury damit Scharfs "kritische Berichterstattung über einen Fall von Machtmißbrauch durch einen badenwürttembergischen Minister". Der damaliger Verkehrsminister Hermann Schaufler (CDU) zugleich Chef des Aufsichtsrats der landeseigenen Verkehrsunternehmens SWEG und Präsident des FußballRegionalligaKlubs SSV Reutlingen war nach Berichten über Spenden von "Subventionssteuergeldern" an der Fußballverein zurückgetreten. Der zweite Preis und 10.000 Mark geht an Karl Doemens von der "Frankfurter Rundschau" für die Berichterstattung über die sogenannte "CousinenAffäre" der früheren hessischen Jugendministerin Margarethe Nimsch (Bündnis 90/Die Grünen), die später zurücktrat. Den mit 5.000 Mark dotierten dritten Preis erhalten der Journalist Detlef Burrichter und die Lokalredaktion des "Westfälischen Anzeigers" in Hamm. Ausgezeichnet wurde hier die Berichterstattung über Verkauf und Bebauung eines zentralen Platzes. In der Folge zog der verantwortliche Oberstadtdirektor seine Bewerbung für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters zurück. Der Wächterpreis der Tagespresse würdigt Berichte in Tageszeitungen, die eine Wächterfunktion erfüllen und Gesetzesverletzungen, Mißstände oder sonstige Unregelmäßigkeiten aufdecken. Die Preise werden am 3. Mai 1999 in Frankfurt übergeben.

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