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13. Mai 2003 | Namen und Nachrichten

Wächterpreis der Tagespresse vergeben

Der Wächterpreis der Tagespresse geht 2003 an zwei Zeitungsredaktionen sowie zwei Moskau-Korrespondenten: Mit dem mit 12.000 Euro dotierten ersten Preis wird die Redaktion des „Kölner Stadt-Anzeigers“ für ihre „konsequente und aufdeckende Berichterstattung den so genannten Kölner Müll-Skandal“ ausgezeichnet. In der Folge der aufklärenden Recherchen der preisgekrönten Redaktion seien viele Verantwortliche für die Missstände zur Rechenschaft gezogen worden, würdigte die Jury unter Vorsitz von Professor Kurt Sontheimer. Der zweite Preis und 8.000 Euro fielen an die Moskau-Korrespondenten Florian Hassel von der „Frankfurter Rundschau“ und Thomas Avenarius von der „Süddeutschen Zeitung“, München. Beide hätten mutig und mit hohem persönlichen Einsatz in Tschetschenien recherchiert und die in diesem „vergessenen Krieg“ andauernden Menschenrechtsverletzungen eindrucksvoll beschrieben, teilt die Stiftung „Freiheit der Presse“, die den Wächterpreis vergibt, mit. Den mit 6.000 Euro dotierten dritten Preis errang die Pegnitzer Lokalredaktion des „Nordbayerischen Kuriers“ in Bayreuth. Die Redaktion hatte nach langen Recherchen den „Auerbacher Schulbuchskandal“ öffentlich gemacht, indem sie nachwies, dass in einer einem Kloster angeschlossenen Realschule die Schulbücher manipuliert worden waren, um den Einfluss erzkonservativer Kirchenkreise auf die ihnen anvertrauten Schüler zu stärken.

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