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17. Mai 2005 | Namen und Nachrichten

Wächterpreis der Tagespresse vergeben

Frank Seidlitz von der Tageszeitung „Die Welt“ ist mit dem Wächterpreis der Tagespresse ausgezeichnet worden. Der Journalist erhält die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung für eine Serie über die geplante Zerschlagung des Baustoff-Konzerns Readymix durch Konkurrenten. Seidlitz’ Recherchen seien keine „Anklage gegen den Kapitalismus“, sondern kritischer Wirtschaftsjournalismus, erläuterte dazu der Jury-Vorsitzende Hermann Rudolph, zugleich Herausgeber des Berliner „Tagesspiegels“. Den zweiten Preis und 8.000 Euro erhält Jens Weinreich von der „Berliner Zeitung“ für seine mehr als 150 Beiträge über finanzielle Unregelmäßigkeiten bei der missglückten Leipziger Olympia-Bewerbung. Mit seiner Serie habe Weinreich auch den Blick auf das „Wirtschaftssystem Sport“ mit seinem Netzwerk aus Freundschaften und Kumpanei gelenkt, würdigte die Jury. Der dritte Preis und 6.000 Euro gehen an Thomas Fritz und Rainer Stumpf von der „Main-Post“ in Würzburg. Beide hätten in einer Auseinandersetzung mit einem Bürgermeister erfolgreich für das Informationsrecht der Presse gekämpft, hieß es in der Begründung des Preises. Mit dem Wächterpreis der Tagespresse werden Journalisten für die Aufdeckung von Missständen ausgezeichnet. Er wird seit 1969 von der „Stiftung Freiheit der Presse“ in Bad Vilbel bei Frankfurt am Main verliehen.

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