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25. Mai 2007 | Namen und Nachrichten

Wächterpreis der Tagespresse überreicht

Der Vormarsch des Internets wird nach Ansicht des Publizisten Klaus Harpprecht in den Printme­dien die Entwicklung einer „neuen Klassengesell­schaft“ vorantreiben. Ähnlich wie in den USA werde die Kluft zwischen der „völlig enthemmten Boulevardisierung und der teurer werdenden Qualitätspresse“ wachsen, sagte Harpprecht am 15. Mai 2007 in Frankfurt am Main anlässlich der Verleihung des Wächterpreises der Tagespresse. Die mit insgesamt 26.0000 Euro dotierte Würdi­gung wurde im Kaisersaal des Frankfurter Rö­mers an Journalisten von „Hamburger Abend­blatt“ („Pinneberger Zeitung“), der „Süddeutschen Zeitung“ in München und der „Westdeutschen Zeitung“ in Burscheid vergeben. Die Stiftung „Freiheit der Presse“ zeichnet damit kritischen und engagierten Journalismus aus. Den ersten Preis und 12.000 Euro erhielten Marion Girke und Christian Denso. Die beiden „Abendblatt“-Reporter hatten den Fall einer alten Dame aus der Nähe von Pinneberg öffentlich gemacht, die auf Antrag einer Behörde entmündigt worden war und daraufhin nichts gegen den Verkauf ihres Hauses zu einem niedrigen Preis unternehmen konnte. Platz zwei und 8.000 Euro gingen an Hans Leyendecker und Nicolas Richter von der „Süddeutschen Zeitung“, die den Fall des von der CIA entführten Deutsch-Libanesen Khaled el-Masri und das zögerliche Verhalten der Bundes­regierung in dieser Angelegenheit zum Thema gemacht hatten. Den dritten Preis und 6.000 Euro errang Ekkehard Rüger von der „Westdeutschen Zeitung“ in Düsseldorf/Burscheid. Er hatte zum geplanten Besuch von Aufsichtsrat und Gesell­schafterversammlung der Burscheider Stadt­werke auf einer norwegischen Förderplattform recherchiert. Die Reise der Gruppe sollte von zwei großen Energiekonzernen finanziert werden. Die anlässlich der Preisverleihung gehaltene Rede von Klaus Harpprecht kann in der Ge­schäftsstelle des Verbands Hessischer Zeitungs­verleger (Telefon 06101/98890, E-Mail vhzv(at)ffh.de) angefordert werden. Die Arbeiten der Preisträger sind noch einmal im Internet nachzulesen. www.waechterpreis.de.

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