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05. Dezember 1997 | Digitales

W3B: Geschäftliche Nutzung des Internet etabliert sich

Der Trend zu mehr Internet-Anwendern aus der breiten Bevölkerung hält an; die Akzeptanz von Werbe- und Vertriebsaktivitäten von Unternehmen im Internet verbessert sich nachhaltig. Dies ist eines der Ergebnisse der fünften WWW-Benutzeranalyse W3B vom Oktober/November 1997, bei der 16.000 deutschsprachige WWW-Nutzer befragt wurden. Sie bestätigt die Trends, die sich bereits bei der W3B-Erhebung vom Frühjahr 1997 abzeichneten: Die Online-Nutzerstrukturen werden heterogener und die Nutzerschaft zeigt sich gegenüber unternehmerischen Aktivitäten im Internet aufgeschlossener. So hätten beispielsweise 37,8 Prozent der von W3B befragten WWW-Anwender angegeben, durch Werbe-Banner im Internet interessante Online-Auftritte kennengelernt zu haben; 31 Prozent seien durch Banner auf interessante Produkte aufmerksam geworden. Wie die Autoren der Studie, Susanne Fittkau und Holger Maaß, weiter mitteilen, seien die deutschsprachigen Internet-Nutzer "nach wie vor sehr an ausführlichen Online-Informationen über Produkte und Dienstleistungen interessiert". Besonders wichtig sei bei WWW-Angeboten von Unternehmen die Möglichkeit, mit dem Anbieter direkt in Kontakt zu treten. Diese Feedback-Möglichkeiten würden intensiv genutzt - zum Abrufen zusätzlicher Produktinformationen ebenso wie zu Äußerungen von Lob und Kritik.

Die fünfte W3B-Erhebungswelle ermöglicht auch wieder einige interessante demografische Beobachtungen. So wird das deutschsprachige WWW beispielsweise noch immer von männlichen Nutzern dominiert. Der Anteil der Frauen hat sich jedoch seit dem Herbst 1995 von 6,2 Prozent auf 12,2 Prozent verdoppelt. Auch das durchschnittliche Alter der WWW-Nutzer ist angestiegen: von 29 Jahren im Herbst 1995 auf 33 Jahre im Herbst 1997. Die Alterspyramide ist insgesamt wesentlich flacher geworden. Gleichwohl stellen die 20- bis 29jährigen noch immer die größte Nutzergruppe (36,8 Prozent); fast gleichauf folgen die 30- bis 39jährigen mit 32,2 Prozent. Älter als 50 Jahre sind immerhin 8,6 Prozent der Nutzer; 1995 waren es erst 2,5 Prozent gewesen. Ferner hat sich der Bildungsstand der deutschsprachigen WWW-Nutzer, der Ende 1995 mit einem sehr großen Anteil an Abiturienten und Universitätsabsolventen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung extrem hoch war, mittlerweile relativiert. Die Anzahl der Online-Nutzer mit Abitur (69,8 Prozent) sinkt zugunsten von Personen mit Hauptschulabschluß (6,8 Prozent) oder Mittlerer Reife (21,6 Prozent). Angestellte sind 44 Prozent der WWW-Nutzer; 17,4 Prozent studieren; 7,2 Prozent sind Schüler oder Auszubildende. Die Ergebnisse der fünften W3B-Umfrage sind in drei themenorientierten Ergebnisbänden (Soziodemographie und Online-Nutzungsverhalten; Kommunikation, Werbung, Shopping und Finanzdienstleistungen online; WWW-Auftritte von Zeitungen, Zeitschriften, TV-Sendern, Online-Diensten) ausführlich dargestellt, die ab sofort zum Preis von je 340 Mark (zuzüglich Mehrwertsteuer) über Fittkau und Maaß bezogen werden können.

Kontakt:

Fittkau und Maaß,
W3B Hamburg,
Tel.: 040/4685120.

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