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20. April 2016 | Lob und Preis

VZV Rheinland-Pfalz und Saarland: Nachwuchsjournalisten geehrt

Der Verband der Zeitungsverleger in Rheinland-Pfalz und Saarland hat am 14. April im Anschluss an die Mitgliederversammlung den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Förderpreis 2015 verliehen. Jury-Mitglied Prof. Volker Wolff hielt die Laudatio. Der Preis ging zu gleichen Teilen à 2.000 Euro an fünf Nachwuchsjournalisten.

Im Vordergrund die prämierten Nachwuchsjournalisten (von links): Sven Wenzel, Andrea Weber, Melanie Schröder, Patricia Müller (nicht im Bild Preisträger Stefan Hantzschmann ). Mit den Preisträgern freuten sich (zweite Reihe von links): Prof. Volker Wolff (Jury), Hans Georg Schnücker (stellv. Vorsitzender des VZV), Prof. Hans-Jürgen Bucher (Jury) und Peter Stefan Herbst (Jury). (Foto: Foto: Friedemann Vetter)Im Vordergrund die prämierten Nachwuchsjournalisten (von links): Sven Wenzel, Andrea Weber, Melanie Schröder, Patricia Müller (nicht im Bild Preisträger Stefan Hantzschmann ). Mit den Preisträgern freuten sich (zweite Reihe von links): Prof. Volker Wolff (Jury), Hans Georg Schnücker (stellv. Vorsitzender des VZV), Prof. Hans-Jürgen Bucher (Jury) und Peter Stefan Herbst (Jury). (Foto: Foto: Friedemann Vetter)Stefan Hantzschmann („Rhein-Zeitung", Koblenz) erhielt den Preis für seine multimediale Webreportage „Angekommen“, erschienen am 14. März 2015. Hantzschmann hat eine Familie aus Syrien fast eineinhalb Jahre lang begleitet und notiert, welche Erfahrungen sie bislang in der neuen Heimat gemacht haben.

Melanie Schröder reichte laut Jury das „beste Stück dieses Jahrgangs“ ein. Sie veröffentlichte im zweiten Halbjahr in der „Rhein-Zeitung" eine 13 Teile umfassende Chor-Serie „Gut bei Stimme – Auf Flügeln des Gesangs durchs Land“. Darin porträtierte sie Chöre und Sänger und analysierte die aktuelle Chor-Landschaft.

Patricia Müller wurde ausgezeichnet für ihre Webreportage und dreiteilige Serie „Grenzverkehr“, die im Sommer 2015 in der „Saarbrücker Zeitung" erschienen ist.

Sven Wenzel erhielt den Förderpreis für seine Geschichte über den ehemaligen Fußballprofi Uli Borowka. Seine Story „Kein Hicks mehr“ erschien am 27.12.2015 in der „Rheinpfalz am Sonntag“.

Andrea Weber („Trierischer Volksfreund") wurde für ihre Reportage „Was heißer Kaffee und ein Lächeln bedeuten“ ausgezeichnet. Weber hatte sich in der Vorweihnachtszeit zwei Stunden als Bettlerin in die Trierer Fußgängerzone gesetzt. Die Reportage erschien am 24. Dezember 2015.

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