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02. April 2004 | Allgemeines

VPRT warnt vor Wettbewerbsverzerrung im Mobilmarkt

ARD und ZDF sollen Ausbau ihrer Multimedia-Angebote stoppen

Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) hat einen Stopp des Ausbaus öffentlich-rechtlicher Multimedia-Angebote gefordert. Durch die „ungebremste Expansion von gebührenfinanzierten Inhalten“ werde es auch im Mobilmarkt zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen kommen, sagte Markus Englert, Vizepräsident und Vorsitzender des Fachbereichs Multimedia des VPRT, am 24. März 2004 in München.

Angesichts neuer Technologien, die zum Beispiel die Übertragung von Filmen auf Handys ermöglichten, könnten die privaten Unternehmen nicht mit kostenlosen Angeboten der öffentlich-rechtlichen Anstalten konkurrieren. Der VPRT forderte die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf, bei den angekündigten Selbstverpflichtungen online nicht nur „Lippenbekenntnisse abzugeben und den Status quo zu zementieren“, sondern künftig den unmittelbaren Programmbezug als strengen Maßstab für alle multimedialen Angebote anzulegen.

 

Der VPRT setzte sich vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Erhöhung der Rundfunkgebühr und einer Strukturreform bei ARD und ZDF dafür ein, „die Aufwendungen der öffentlich-rechtlichen Sender im Online-Bereich auf 0,3 Prozent der Anstaltsaufwendungen (inklusive technischer Kosten) zu beschränken und volle Transparenz über den Einsatz von Gebührenmitteln für kommerzielle Aktivitäten der Rundfunkanstalten in diesem Bereich zu schaffen“. Kontakt: VPRT, Hartmut Schultz, Telefon: 030/ 39880-101, E-Mail: schultz@schultz-kommunikaton.de

 

Internet: www.vprt.de

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