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15. Februar 2007 | Ausland

Vorschlag: Friedenspreis für Anna Politkowskaja

Eine Gruppe von Publizisten und Historikern macht sich dafür stark, die im Oktober 2006 er­mordete russische Journalistin Anna Polit­kowskaja posthum mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels zu ehren. Initiatoren eines entsprechenden Rundschreibens sind der Historiker Gerd Koenen und der Journalist Nor­bert Schreiber. Politkowskaja habe, heißt es in dem Rundschreiben, wie kaum jemand sonst „selbstlos und kompromisslos alle ihre literari­schen und investigativen Fähigkeiten und ihre gesamte berufliche Karriere in den Dienst eines unbestechlichen Rechtsempfindens“ gestellt. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bezeichnet den Vorschlag an den Börsenverein des Deutschen Buchhandels als „zwingende Idee“. Der Preis, die Verleihung in der Frankfurter Paulskirche, die Laudatio vor einem internationalen Publikum, vor Prominenz aus Politik und Kultur, werde die Frage, wer Politkowskaja ermordete, „wieder in aller Schärfe stellen. Schweigen wäre diesmal keine Antwort.“

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