Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

01. Oktober 2002 | Allgemeines

Vorschläge der Hartz-Kommission müssen auch für Zeitungszustellung gelten

BDZV: Bürokratischen Aufwand reduzieren

Die Zeitungsverleger erwarten, dass die von der Hartz-Kommission vorgeschlagenen „Mini-Jobs“ im haushaltsnahen Bereich auch die Zeitungszustellung einschließen. In diesem Sinn hatten sich auch Bundeswirtschaftsminister Werner Müller und seine Parlamentarische Staatssekretärin Margareta Wolf (Bündnis 90/Die Grünen) jüngst geäußert.

In einem Schreiben an den Chef des Bundeskanzleramts, Staatssekretär Frank-Walter Steinmeier, vom 26. September 2002 wies der BDZV darauf hin, dass die Zeitungsverleger auf die Zusage Bundeskanzler Gerhard Schröders setzten, eine „für den Zeitungsvertrieb erträgliche gesetzliche Regelung zu schaffen“. Diese müsste vorsehen, dass die Mini-Jobs auch für die Zeitungszustellung gelten und das dafür nicht nur Arbeitslose und Nicht-Erwerbstätige in Betracht kommen.

 

Der BDZV wies nachdrücklich darauf hin, dass sich die Zeitungszustellung durch Boten nach der Neuordnung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse nicht wieder erholt habe. Viele lokale und selbst große regionale Zeitungen hätten erhebliche Schwierigkeiten, die Zustellung überhaupt zu gewährleisten. Dies gelte nicht nur für jene Zusteller, die die Botenarbeit als Nebentätigkeit erledigten. Denn die Zeitungszustellung sei für alle Boten finanziell unattraktiv geworden. Hinzu komme, kritisierte der BDZV, der hohe bürokratische Aufwand für die Arbeitgeber. In den zurückliegenden Gesprächen hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder zugesagt, für beide Probleme in der neuen Legislaturperiode Lösungen zu finden.

zurück